
Fototestserie Makro (Nikon D300/Nikkor 105mm ED f2,8 & 1 Sea&Sea YS250) Süßwasser Norddeutschland



Karpfenlaus: Kamera, Objektiv und Fotograf kamen an ihre Grenzen.
Tiefe: 0-5
Wasser: 18°C
(Ende Mai 2008)
Anzahl gesichtet:
3 (einzeln)
Größe: ca. 5-7mm
Frei schwimmend langsam bis mäßig schnell. Fundort war ein größerer Baggersee nördlich Bremen.

Reaktionsschnelligkeit: Nur Sekunden reglos, trotz Liveview (hochgeklapptem Spiegel) scharf erwischt. Manuelle Einstellungen:
f 57 (geschlossen), 1/160, ISO 400, mittenbetonter Messmodus


Ungewöhnliches Motiv: Flohkrebs auf Barschlaich. Während oben die Larven in den Eiern noch nicht richtig zu erkennen sind, befinden sie sich unten (drei Tage später) kurz vor dem schlüpfen. Das Foto unten wurde aufgenommen während die ersten Larven schlüpften.
Fotos oben ISO 250, geschlossene Blende 57, 1/200 Sek. und entsprechend stark geblitzt. Unten Blende 22 und entsprechend geringere Schärfentiefe.



Oben: Wenige Tage alter Hecht lauert versteckt auf Zooplankton. Fast offene Blende um weichen Hintergrund zu erzeugen, geringe Blitzintensität, ISO 320 und etwa 1/100 Belichtungszeit.
Unten: Artgenosse leider verendet. Leider konnte ich einige tote Minihechte finden, was ich komisch finde. Eigentlich ist die Wasserqualität recht gut (kontrollierter Badesee). Deutet das aufgerissene Maul auf Sauerstoffmangel hin. Ist die Sterblichkeit bei Jungfischen (bedingt durch Missbildungen/Krankheiten) gewöhnlich hoch bis sehr hoch?


Kaulquappe auf leeren Eihüllen (Barschlaich): Geschlossene Blende, ISO 250, 1/200, hohe Blitzintensität.
Unten zwei Kaulquappen beim Konsum einer toten Schlammschnecke.

Unten Aufnahmen mit dem 10,5 Weitwinkel um das massenhafte auftreten der Kaulquappen zu dokumentieren. Gleichzeitig beobachte ich eine Abnahme der Raubfischbestände in dem Gewässer (illegale Angelei und Kormorane?), was zu den gesteigerten Populationen der Kaulquappen führen könnte. Störche und Reiher in der Region wird es freuen!


