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Beschreibung: Der Gewöhnliche Seestern ist wohl fast jedem bekannt. Taucher begegnen ihm häufig in Nord- und Ostsee. Strandspaziergänger finden angespülte Exemplare und Fischer haben ihn häufig zentnerweise als Beifang in ihren Schleppnetzen. Er ist weit verbreitet und kommt oft zu hunderten vor. Man findet ihn auf Sandböden am häufigsten.
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus Muscheln und in der westlichen Ostsee rotten diese Seesterne oft ganze Miesmuschelkolonien aus. Die Literatur gibt die maximale Größe mit 30 cm an, jedoch wird man fast ausschließlich deutlich kleinere Exemplare sehen.
Im Herbst kann man mit Glück etwas wirklich ungewöhnliches als Taucher erleben: Winzigen Planktonlebewesen im Freiwasser bewegt entpuppen sich bei genauer Betrachtung als Larven des Seesterns! Sie sind transparent und tragen einen winzigen gelblichen Stern. Sie bewegen sich wie ein Wurm zappelnd, bzw. rudernd durch das Wasser. Häufig treten diese Larven in Massen an bestimmten Plätzen auf. Der winzige Seestern löst sich dann ab und sinkt auf den Boden. Der transparente Körper "lebt" noch eine Weile weiter, er hat jedoch seine Bestimmung Erfüllt und verendet kurz dann.

Suchbegriffe: Gewöhnlicher Gemeiner Seestern, Asterias rubens, Stachelhäuter.

 

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