Haie / Rochen
Cartilaginous fishes

Knochenfische
Bony fishes

Krebstiere
Arthropoda - Crabs / Shrimps

Seesterne
Echinoderms - Starfishes

Seeigel
Echinoderms - Sea urchins

Seegurken
Echinoderms - Sea cucumbers

Korallen
Cnidaria -Corals

Anemonen
Cnidaria - Anemones

Schwämme
Porifera - Sponges

Quallen / Hydrozoa
Cnidaria / Ctenophora - Jellies

Würmer
Nemertea i.e. - Worms

Schnecken
Molusca - Snails

Muscheln
Molusca - Mussels

Tintenfische
Molusca - Octopi, Squids

Seescheiden
Chordata - Sea squirts

Moostierchen
Bryozoa - Moss animals

Sonstiges
Others

 
Nordsee-Kalmar
(Allotheutis subulata)
Norw.: Tiarmet blekksprut/
Akkar

Der Nordsee-Kalmar ist wohl der gewöhnlichste Tintenfisch in der Nordsee, entlang der Atlantikküste bis Mittelnorwegen (wobei sich das Verbreitungsgebiet aktuell sehr schnell nördlich auszubreiten scheint!) und der westlichen Ostsee.
Mit einer maximalen Körperlänge von etwa 20-30 cm jagen diese schlanken Tintenfische mit ihren acht Armen und zwei Fangarmen Schwarmfisch, wie z.B. kleine Heringe und Bastardmakrelen. Man findet sie meistens bei Nachttauchgängen in recht geringen Tiefen und nahe der Küste, oft auch in kleinen Schwärmen.
Sie sind in der Lage blitzschnell die Farbe zu wechseln, sich pfeilschnell rückwärts fortzubewegen (hierzu wird Wasser aus einer Düse am Kopf ausgestoßen), sowie ihre Feinde mit dem Ausstoß von dunklen Farbwolken zu verwirren.

 

  European common squid
(Allotheutis subulata)
Norw.: Tiarmet blekksprut/
Akkar

The European common squid is the most common squid in the North Sea, along the Atlantic coast up to Middle-Norway (the area of distribution extends further and further north very fast during the last years) and the western Baltic Sea.
The maximum size this squid can reach is 20-30 cm and it preys with its eight arms and two tentacles on small shoal fishes like herring and horse makerels for example. You can find this squid on nightdives in shallow water close to the coast, sometimes in small shoals.
The European common squid can change its colour very quick and by ejecting water through a tube-like opening at the head swim very fast backwards. Further more it is able to confuse its enemies by squirting out dark ink.

         
Forbes-Kalmar (Loligo forbesi)
Norw.: Tiarmet blekksprut/
Akkar

Mit einer maximalen Länge von etwa 70 cm ist dies der größte Tintenfisch, den wir in nordeuropäischen Gewässern bei einem Tauchgang sehen können. Eine Sichtung ist ein echter Glücksfall und am ehesten um die Britischen Inseln möglich.
In Südnorwegen konnte ich allerdings immerhin schon im Winter die etwa 10-15 cm langen Eikapseln dieses Kalmars in 30 Metern Tiefe finden.
Vom Aussehen her ähnelt der Forbes-Kalmar dem Nordsee-Kalmar, die Flossen sind jedoch langgezogener und der Körper ist weniger schlank.
Der Forbes-Kalmar bevorzugt die Küstennähe und jagt dort in kleinen Schwärmen Fische (Heringe, Makrelen, Seehechte, usw.). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Mittelmeer bis nach Mittelnorwegen und auch in die westliche Ostsee hinein.

 

  Longfinned squid (Loligo forbesi)
Norw.: Tiarmet blekksprut/Akkar

With a maximum lenght of 70 cm this is the biggest squid in Northern Europe it is possible to observe on a dive. But the longfinned squid is only rarely seen by diver, sometimes around the British Isles.
In South-Norway I found on dives in Winter the 10-15 cm long egg-capsules of this squid in 30 metres depth.
The longfinned squid looks very similar to the European common squid but has longer fins and not such a slim body.
It prefers coastal waters and preys in small shoals for example on herring, mackerel and  hake. It is distributed from the Mediterranean in the south up to Middel-Norway and occasionally also found in the western Baltic Sea.

         

Es gab in der Seefahrtsgeschichte immer wieder unglaubliche Berichte über riesige Kraken die Schiffe verschlingen.
Zwar sind dies wohl Mythen, wie viele andere Geschichten aus der abergläubischen Seefahrt auch, allerdings maß der größte Tintenfisch, der in norwegischen Gewässern gefangen wurde, immerhin über 10 Meter!
1969 wurde ein immerhin acht Meter langer Tintenfisch sogar im Trondheimfjord gefangen.

   

The tales of the sailormen were full of unbeliveable creatures and giant octopi which attacked ships.
These are myths but today we know that giant octopi can reach a lenght of up to 20 metres (at least!). The biggest one captured along the Norwegian coast was 10 meters long and
1969 fishermen catched a eight meter long specimen inside the Trondheimfjord.

         
Sepietta oweniana (Sepietta oweniana)
Norw.: Tiarmet blekksprut/
Sepietta oweniana

Dieser kleine Tintenfisch ist von Westafrika bis nach Nordnorwegen verbreitet und mit etwas Glück bei Nachttauchgängen zu finden.
Meistens trifft man auf sie auf Sandboden, oder wenige Meter darüber. Mit bis zu 80 mm Länge kann man sie leicht übersehen. Hat man sie jedoch erst einmal entdeckt, kann man sie leicht eine Zeit lang begleiten. Die zwei Tentakelarme sind länger als die acht Saugnapfarme, jedoch meistens eingerollt. Die Färbung ist meistens bräunlich, oder rötlich. Sie kann jedoch gewechselt werden durch das Ausdehnen/Zusammenziehen verschiedener Pigmentflecken.

      Common bobtail (Sepietta oweniana)
Norw.: Tiarmet blekksprut/
Sepietta oweniana

This is a small squid distributed along the Atlantic coast from western Africa to North Norway and you can see it on nightdives with some luck.
Most frequently seen on sandy bottoms or swimming some meters above it. With its maximum size of 80 mm it is sometimes not easy to find this squid, but once you found it it is no problem to observe it for some time. The two tentcles are longer than the other eight arms but curled most of time. The colouration is reddish or brown in most cases but the common bobtail can change it very quick with the help of a special pigmentation.

         
Atlantische Zwergsepia
(Sepiola atlantica)
Norw.: Tiarmet blekksprut/Sepiola atlantica

Diese kleine Sepia kommt eigentlich entlang der norwegischen Küste recht häufig vor und lebt in flachen Wassertiefen. Dennoch werden wohl viele Taucher an diesem kleinen zehnarmigen Tintenfisch in den meisten Fällen vorbeischwimmen, ohne ihn bemerkt zu haben. Dies liegt zu einen an der geringen Größe von nur wenigen Zentimetern (maximal etwa 20 mm wird der Körper lang, die Arme erreichen ebenfalls höchsten diese Länge).
Zum andere verstehen sich die Tintenfische auf gute Tarnung, ebenso wie ihre großen Verwandten. Hierbei graben sie sich tagsüber im Sand ein bis sie nur noch auszumachen sind wenn man genau weiß wo zu suchen ist (siehe Fotos).
Die nördliche Verbreitungsgrenze liegt in Mittelnorwegen und erstreckt sich südlich bis Nordafrika. Um die Britischen Inseln kommt diese Zwergsepia besonders häufig vor und auch Taucher in den holländischen Schelden können ihr mit Glück und gutem Auge begegnen.
Die besten Chancen auf eine Begegnung hat man sicherlich bei Nachttauchgängen, bei denen auch alle gezeigten Fotos entstanden. Wenn die Tiere etwas über dem Boden schwimmen kann man sie entdecken, aber selbst dann muss man genau hinschauen!
Die Nahrung besteht hauptsächlich aus kleinen Krebstieren.

    Little cuttlefish
(Sepiola atlantica)
Norw.: Tiarmet blekksprut/Sepiola atlantica

This small cuttlefish is common all along the Norwegian coast in shallow water. Nevertheless most divers do not recognise this small tenarmed squid most of time and do not see it even if they come very close to it. This happens because of its very small size of only few centimeters (the mantle is up to 20 mm long and the arms reach also not more than this length).
On the other hand the little cuttlefish is well camouflaged like its bigger relatives all around the world. At daytime they are often buried in the sand and it is nearly impossible to find them then (see the photos to the left).
The most northern area to find one of these squids is Middle-Norway. They are distributed down to North Africa. Around the British Isles they are very common and also along the Dutch coast it is possible to observe them with some luck and a trained eye.
Most frequently seen on nightdives, as well as nearly all other squids in Northern Europe. Sometimes they swim some metres above the bottom and easy to observe then.
Mainly they feed on small crustaceans like shrimps and crabs.

         
Zirrenkrake (Eledone cirrhosa)
Norw.: Vanlig åttearmet blekksprut

Eine Begegnung mit diesem Oktopus zählt entlang der norwegischen Küste zu den größeren Glücksfällen für einen Taucher. Häufiger in den Fjorden Südnorwegens und um die Britischen Inseln verbreitet, konnte ich ihn bisher einmal im Namsfjord in der Nähe des Wracks der Gaul in geringer Wassertiefe beobachten (andere Taucher konnten hier am Wrack der Hamo ebenfalls einen Zirrenkraken beobachten).
Dieser achtarmige Tintenfisch, der übrigens im Mittelmeer nicht vorkommt, erreicht eine Spannweite von bis zu 70 Zentimetern. Meistens ist er aber eher kleiner und da er ein perfekter Meister der Tarnung ist wird man wohl meisten an ihm vorbeischwimmen, ohne ihn auch nur zu erahnen.
Der Zirrenkrake bevorzugt felsigen Boden, wobei meine Sichtung auf Sand stattfand und der Oktopus von einem Nagelrochen aufgeschreckt wurde, den ich gerade verfolgte. Der Krake ernährt sich ebenfalls von Krebstieren und zeigt ein beeindruckendes Farbspiel wenn man ihn aus der Ruhe bringt. Bei den plötzlichen und flinken Schwimmsprints ist er dabei sehr hell gefärbt, tarnt sich am Boden augenblicklich perfekt und verfärbt sich dunkelrot wenn er bemerkt das er entdeckt wurde und nervös ist.

    Curled octopus (Eledone cirrhosa)
Norw.: Vanlig åttearmet blekksprut

To meet this octopus in Norwegian waters you need some luck and a good eye for details. Mostly observed by divers in the fjords of Southwest-Norway and around the British Isles I saw the curled octopus one time inside the Namsfjord in shallow water close to the location of the wreck HMT Gaul (other divers observed one specimen at the wreck Hamo, also in this fjord).
This octopus with its eight arms looks very much like the common octopus Octopus vulgaris often seen in the Mediterranean. In fact this species ist smaller (max. 70 cm wide) and distributed only throughout the northeastern Atlantic.
It is a master of camouflage and prefers hard bottoms. Nevertheless I found the specimen I photographed on sandy bottom when I was swimming with a thornback ray that scared the octopus. It feeds mainly on crabs and shows an impressing colouration if nervous. It changes to a very bright colouration when swimming away from an enemy, back on the bottom it becomes immediately perfect camouflaged. If feeling discoverd again the coulour changes into a deep red.

 


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