Haie / Rochen
Cartilaginous fishes

Knochenfische
Bony fishes

Krebstiere
Arthropoda - Crabs / Shrimps

Seesterne
Echinoderms - Starfishes

Seeigel
Echinoderms - Sea urchins

Seegurken
Echinoderms - Sea cucumbers

Korallen
Cnidaria -Corals

Anemonen
Cnidaria - Anemones

Schwämme
Porifera - Sponges

Quallen / Hydrozoa
Cnidaria / Ctenophora - Jellies

Würmer
Nemertea i.e. - Worms

Schnecken
Molusca - Snails

Muscheln
Molusca - Mussels

Tintenfische
Molusca - Octopi, Squids

Seescheiden
Chordata - Sea squirts

Moostierchen
Bryozoa - Moss animals

Sonstiges
Others

 

Strandseeigel (Psammechinus miliaris)
Norw.:
Tangsjøpiggsvin
Der Strandseeigel ist in unserem Tauchgebiet weitaus seltener anzutreffen als die drei nachfolgenden Arten. Vielleicht liegt es aber auch daran das man ihn häufiger übersieht, da er mit einem Durchmesser von bis zu 50 mm wesentlich kleiner ist als der Essbare und der Langstachelige Seeigel.
Er ist allgemein grünlich gefärbt, jedoch häufig auch mit violetten Stachelspitzen (leider auf dem Foto weniger gut zu erkennen). Die Dornen sind spitz und etwa 15 mm lang. Man findet die Gehäuse toter Strandseeigel häufig angespült am Ufer. Auch sie sind grün und die Stacheln fehlen dann allgemein.
Wie der Name erahnen lässt handelt es sich um einen ausgesprochenen Flachwasserbewohner. Man findet ihn auf sandigem und steinigem Untergrund. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Nordafrika bis Nordnorwegen.

 

 

Shore urchin (Psammechinus miliaris)
Norw.:
Tangsjøpiggsvin
The shore urchin is less common at our dive sites than the three following species. But maybe it is also only rarely observed because of its smaller size and and the green colouration.
With a diameter of up to 50 mm it is much smaller than the edible sea urchin or the longspinned. It is coloured green with violet spine tips (not very good to see on the photo). The spines are up to 15 mm long and pointed. You can find the shell of dead shore urchins when washed to the beach. The are green but usually without spines.
As the common name says this species prefers areas close to the coastline in shallow water with mixed bottoms with sand and stones. Distributed from North Africa to North Norway.

         

Essbarer Seeigel (Echinus esculentus)
Norw.:
Rød kråkebolle
Der häufigste Seeigel in unserem Tauchgebiet ist kaum zu übersehen. Immerhin 16 cm in Durchmesser kann er erreichen. Dabei ist er, mehr oder weniger intensiv, rötlich gefärbt und verfügt nur über kurze Stacheln.
Man findet ihn vor der Küste auf festem Untergrund und auch sehr häufig im Kelpwald, wo er die Kelpstängel erklimmt (was man ihm kaum zutrauen würde).
Noch häufiger findet man ihn allerdings in etwas geschützteren Buchten mit gewissen Tangbewuchs und Fels-, oder Mischgrund.
Der Essbare Seeigel hat nach etwa vier Jahren seine maximale Größe erreicht und kann etwa acht Jahre alt werden. Die Geschlechtsdrüsen sind essbar, was ihm zu dem Namen verholfen hat. Am besten sind sie im Frühsommer, vor der Fortpflanzung.
Der Essbare Seeigel ernährt sich in erster Linie von Pflanzen, die mit Moostierchen bewachsen sind, verzehrt aber auch andere Organismen.

 

   

Edible sea urchin (Echinus esculentus)
Norw.:
Rød kråkebolle
The edible sea urchin is the most common sea urchin at most of our dive sites at the coast of mid-Norway. It is also one of the biggest. The spines are long and pointed. The colouration varies from red to white.
It can reach an impressive size of up to 16 cm in diameter is found among kelp and other algae. More common on hard bottoms but also seen on sand. Found at sheltered and exposed sites from a few metres depth.
The edible sea urchin reachs its maximum size after four years and can become eight years old. The gonads are eaten in some countries including Great Britain and Norway. They are best in spring before the reproducion starts.
This sea urchin is distributed from Portugal to northern Norway and feeds on various kinds of living and dead organism, especially algae covered by moss animals.

 

         

Langstacheliger Seeigel (Echinus acutus) Norw.: Langpigget kråkebolle
Wie das Foto rechts zeigt, sind der Essbare und der Langstachelige Seeigel sich in der Größe ebenbürtig. Die Stacheln sind länger, was diese Art optisch größer erscheinen lässt.
Von Westafrika und dem Mittelmeer bis in die Arktis verbreitet, trifft man diesen Seeigel in verschiedenen Färbungen an. Das unten abgebildete Exemplar zeigt eine häufige Rotfärbung. Weiß ist ebenfalls gewöhnlich, rot bis schwarz eher selten.
Man trifft ihn häufiger in etwas größeren Wassertiefen an und selten flacher als 20 Meter. Sowohl vor der Küste, als auch in den Fjorden hat man etwas die gleichen Chancen ihn zu entdecken. Die Stacheln sind wirklich sehr spitz und man sollte etwas vorsichtig sein wenn man ihn berührt.
Die Nahrung besteht Bodentieren, Mikroorganismen und toten Organismen/Aas.

    Longspinned sea urchin (Echinus acutus) Norw.: Langpigget kråkebolle
As you can see on the photo above the longspinned sea urchin can reach the same size like the edible sea urchin. It is easily distinguished by the very long and pointed spines.
The colouration varies. White is most common but specimen with red or brown spines occur also from time to time. Distributed from West Afrika to the Arctic, including the Mediterranean.
Usually found in more than 20 metres depth. Inside the fjords as well as outside found at many sites.
The spines are sharp and pointed and you should be very carfully when touching it especially if you use dry gloves. The longspinned sea urchin feeds on differnet bottom-living organism. Also feeding on carrion.

 
         

Dröbachs Seeigel
(Strongylocentrotus droebachiensis)
Norw.: Drøbakkråkebolle
Diese Art ist weit verbreitet im Nordostatlantik, vom Englischen Kanal nordwärts.
Mit einem Durchmesser von bis zu 80 mm kann man sowohl graue, grünliche, braune/rötlich, oder helle Exemplare finden. An bestimmten Stellen treten sie massenhaft auf. Dies konnte ich meistens innerhalb von Fjorden beobachten.
In geringen Wassertiefen sowohl auf sandigem, als auch auf felsigen Boden zu finden. Die Nahrung besteht aus Algen. Große Bestände schaden dem Kelpwald massiv.

   

Northern sea urchin
(Strongylocentrotus droebachiensis)

Norw.: Drøbak
kråkebolle
This species is widely distributed in the northeastern Atlantic, from the English Channel to the north.
With a diameter of up to 80 mm it can be coloured grey, green, brown/reddish or bright.
At some sites they occur in great numbers. This we observed usually inside the fjords.
It can be found on soft bottoms as well as on hard ground, usually in shallow waters. It feeds on various kind of algae. When this species occurs in huge aggregations it can become to a problem for the kelp forrest.

         

Gewöhnlicher Herzseeigel
(Echinocardium cordatum) Norw.:
Sjømus
Den Herzseeigel wird man wohl meistens sehen, wenn er schon tot ist und das Gehäuse, ohne Stacheln, auf dem Sand in flachen Wassertiefen zu finden ist.
Ein solches totes Exemplar ist auf dem Foto zu sehen und lässt sich vor der Küste in einigen geschützten Sandbuchten häufig finden. Es ist ein nettes Andenken, zerbricht aber manchmal auch leicht wenn man es berührt.
Lebende Herzseeigel sieht man deshalb kaum, weil sie im Sand und Muschelbruch eingegraben sind
. Die Stachel sind bei ihm lediglich noch Borsten, die in eine Richtung anliegen um die Fortbewegung im Sediment zu ermöglichen. Der Gewöhnliche Herzseeigel erreicht eine Länge von 90 mm. Sie bevorzugen eher geringe Wassertiefen. Die Nahrung wird durch einen Mundschlauch von der Sedimentoberfläche aufgenommen. Es handelt sich hierbei um alle möglichen organischen Stoffe.
Es gibt einige sehr ähnliche Arten, die man miteinander verwechseln kann.

   

Sea potato (Echinocardium cordatum)
Norw.:
Sjømus
The sea potato is usually only seen and found when dead and washed out of the sand bottom. The spines usually lacking then as on the photo to the left it can be found on the shore or in very shallow water.
Such shells of dead sea potatos are nice souvenirs from the beach but keep in mind that they are very breakable and need to be handled very carefully.
Living sea potatos are only rarely observed by divers due to the fact that they live buried into sand or shell sand. The spines are more like brittles not standing up from the dorsal side but laying down on the shell to help this irregular sea urchin moving through the sediment.
It can reach a size of up to 90 mm in lenght and feeds on all kinds of organic particles captured by a very long tube feet from the sand surface.
There are several similar species found in northern waters and it can be difficult to distinguish them from each other.

 


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