|
Federstern
(Antedon petasus) Norw.:
Fjærstjerne Der Federstern ist vom Norden der Britischen
Inseln nach Nordnorwegen verbreitet. Es gibt weniger als zehn Arten
des Federsterns in nordischen Gewässern und sie lassen sich kaum
voneinander unterscheiden, da sie oft in verschiedenen Farben
auftreten.
Antedon petasus ist der gewöhnlichste Vertreter und tritt
ebenfalls in rötlichen, gelben, braunen, oder weißen Tönen auf.
Teilweise mehr- und teilweise auch einfarbig. Das Foto zeigt
einen Federstern in recht häufiger Färbung, aufgenommen an einer
Steilwand bei Kristiansand in Südnorwegen in etwa 35 Metern Tiefe.
Hier waren zahlreiche Individuen zu sehen, darunter auch gelbe und
orange. Die Arme sind meistens bis zu 100 mm lang (mit ihnen wird im
Wasser nach Nahrung gefischt) und der Federstern
bevorzugt eine Wassertiefe von mehr als 20 Meter. Er kommt, meiner
Meinung nach, häufiger in den Fjorden vor, als vor der Küste und
bewegt sich kaum jemals vom Fleck. |
|
  |
|
Feather star
(Antedon petasus) Norw.:
Fjærstjerne The feather star is distributed from the north
of the British Isles up to North Norway. There are less than ten
species of feather stars in northern waters. Most of them vary in
colouration and so is very difficult to distinguish them.
Antedon petasus
is the species most
commonly seen by divers and occurs in reddish, brown, yellow or
white colourations. Sometimes single coloured, sometimes marbled.
The colouration of the specimen on the photo is very common (taken
at a wall near Kristiansand/South Norway in around 35 metres depth).
Prefers current-rich areas in more than 20 metres depth. More common
inside the fjords. The arms with the long and thin spines are up
to 10 cm long. The feather star is able to move on the bottom but
will not do that if not necessary. |
| |
|
|
|
|
|
Nordischer Kammstern (Astropecten
irregularis) Norw.:
Kamstjerne Der Nordische
Kammstern ist von Nordafrika bis nach Nordnorwegen verbreitet und an
unseren Tauchplätzen in den Fjorden und vor der Küste häufig auf
Sandflächen in geringer Tiefe zu beobachten. Maximal bis zu 20 cm
groß, wird man gewöhnlich deutlich kleinere Exemplare sehen. Die
fünf Arme sind an den Seiten mit spitzen Zähnen versehen, was ihn
von den meisten anderen Seesternen unterscheidet. Die Nahrung
besteht aus Borstenwürmern, Muscheln und anderen Seesternen. |
|
  |
|
Sand star (Astropecten
irregularis) Norw.:
Kamstjerne The sand star is a
common species distributed from the coast of North Africa to
northern Norway. It is found on sandy bottoms in shallow water at
our dive sites close to the base, out of the fjords. Up to 20 cm
big in diameter but usually smaller. The five arms have bright, thin
and pointed spines to both sides. This makes it easy to distinguish
from nearly all other species, except the following which is less
common. It feeds on various worms, bivalves and other starfishes. |
| |
|
|
|
|
|
Lucidia sarsi
(Lucidia sarsi) Eine eher selten
beobachtete Art, welche man gewöhnlich in größeren Wassertiefen findet.
Verbreitet vom Mittelmeer bis nach Nordnorwegen. Anzutreffen auf
sandigen und weichen Böden in mehr als 20 Metern Tiefe und bis hinab zum
Kontinentalsockel. Häufig tagsüber im Boden eingegraben und nachts
aktiv. Gewöhnlich nur innerhalb der Fjorde zu beobachten. Dieser
Seestern ist sehr zerbrechlich, selbst wenn man ihn vorsichtig anfasst.
Er bewegt sich ungewöhnlich schnell über den Untergrund. Bis zu 35 cm
groß.et aber auch Fische. |
|
  |
|
Lucidia sarsi (Lucidia sarsi)
This is a relatively rarely observed species that is
usually found in deep water. Distributed from the Mediterranean to North
Norway. Found on sandy and muddy bottoms in more than 20 metres depth
and down to the continental slope. Often duried into the sediment during
the day and searching for food during the night. More common in shallow
water inside the fjords. This starfish tends to break even if touched
very carefully. It moves impressive quick on the bottom. Up to 35 cm
wide in diameter. |
| |
|
|
|
|
|
Kornstern (Ceramaster granularis)
Norw.: Sjøkjeks Dieser
unverwechselbare Seestern kommt eher selten vor, beziehungsweise man
sieht ihn selten, da er erst in etwas größeren Tiefen anzutreffen
ist. Das Foto entstand im Namsfjord in etwa 40 Metern Tiefe, wobei
dieser Seestern offenbar auch schon in Tiefen ab 20 Metern
gelegentlich anzutreffen ist. Er ist von Nordafrika bis Nordnorwegen verbreitet und misst bis zu 80 mm im Durchmesser.
Offenbar ist er nicht nur auf Sand-, sondern auch auf Felsboden
anzutreffen. Ich vermutet das dieser Seestern häufiger in den
Fjorden anzutreffen sein wird, da ich vor der Küste schon viele
Tauchgänge in größerer Tiefe gemacht habe, und mich nicht erinnern
kann hier diese Art jemals beobachtet zu haben. |
|
  |
|
Cushion Star
(Ceramaster granularis)
Norw.: Sjøkjeks This
species is in common with the last one a deep water starfish that is
relatively rarely seen by divers. Nevertheless it is much more common
than L. sarsi. Usually only found inside the fjords. In the Namsfjord
we have seen it from around 35 metres down and in the Trondheimfjord
from 20 metres down. Distributed from North Africa to North Norway
and up to 80 mm wide. It seems that it is common on hard bottoms as well
as on sandy ground. Out of the fjord we have not seen this species
even on deep dives. |
| |
|
|
|
|
|
Knotiger Seestern (Hippasteria phrygiana)
Norw.: Hestestjerne Wesentlich
häufiger als die vorige Art, ist dieser Seestern zu beobachten. Er
kommt an fast allen unseren Tauchplätzen häufig vor und man muss
nicht tiefer als 10 Meter tauchen um die Chance zu haben ihn zu
finden. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich vom Norden der
Britischen Inseln bis nach Nordnorwegen. Die Färbung variiert
etwas von blass bis kräftig rot, oder orange. Die maximale Größe ist
mit einem Durchmesser von rund 200 mm erreicht, wobei ich solche
Exemplare noch nicht gesehen habe. Die Haut ist lederig und mit
kleinen weißen Zähnen besetzt. Etwas ausgeprägtere Zähne verlaufen
auch um die Konturen dieses Seesterns. Die Nahrung besteht aus
anderen Stachelhäutern, Schnecken und Muscheln. |
|
  |
|
Horse star
(Hippasteria phrygiana)
Norw.: Hestestjerne Much more
common than the previous two species and also found in relatively
shallow water and outside the fjords. It is common at our dive sites in
more than 10 metres depth. Distributed from the north of the British
Isles to northern Norway. The colouration varies from pale to strong red
or orange. The maximum size is around 200 mm in diameter but such big
specimen are not very common. The skin is leather-like and covered by
round white spines. Can hardly be confused with other species. Found on
various types of bottoms and feeding on bivalves, snails and other
starfishes.d invertebrates. |
| |
|
|
|
|
Kurzarmiger Seestern (Porania
pulvillus) Norw.:
Sypute Der Kurzarmige Seestern
(oder Kissenseestern)
ist unverwechselbar. Er ist kräftig rot gefärbt und die Oberfläche
ist mit weißen Hautporen (Kiemen) überzogen. Im Gegensatz zu allen anderen
hier beschriebenen Art ist die Haut glatt. Häufig wird er auch
als Kissenseestern bezeichnet und ist häufig entlang der
europäischen Atlantikküsten, sowie in großen Teilen der Nord- und
der westlichen Ostsee (Vom Kattegat her nördlich) anzutreffen. Mit
bis zu 120 mm Durchmesser hat der Kurzarmige Seestern seine maximale
Größe erreicht. Er bevorzugt harten Untergrund in Wassertiefen
von 10 bis 250 Metern und ist besonders häufig in der Nähe seiner
bevorzugten Nahrung, der Weichkoralle Tote Mannshand, zu finden. |
|
  |
|
Red Cushion Star (Porania
pulvillus) Norw.:
Sypute The red cushion star
can be easily distinguished from all other starfishes in Northern
Europe. It is coloured deep red with a great number of white or yellow
retractable papulae (gills). In contrast to all other starfishes here
the skin is very smooth. It is distributed along the European Atlantic
coast up to North Norway. Also in the Kattegat and Skagerrak. Up to 120
mm wide in diameter. The red cushion star prefers hard bottoms in 10
to 250 metre depth and often found close to its prey the leather coral
dead man´s finger. |
| |
|
|
|
|
|
Violetter Sonnenstern (Solaster
endeca) Norw.:
Gul solstjerne Meiner Meinung nach ist der deutsche
Vulgärname etwas irreführend, denn ich beobachte diesen Seestern
häufiger in seiner gelben Farbvariante. Dies ging den Norwegern und
Briten wohl ebenso, denn bei ihnen heißt er übersetzt Gelber
Sonnenstern (Fotos mittig und unten: Gelbe und violette Färbung mit
8 und 9 Armen und eine Nahaufnahme). Mit 7 bis 13 Armen und einer Durchmesser von bis zu
35 cm findet man ihn eher etwas tiefer, meistens ab etwa 30 Metern
Tiefe. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den Britischen
Inseln nordwärts und dieser Seestern macht Jagd auf alles was ihm
nicht entfliehen kann, besonders aber andere Seesterne. |
|
  |
|
Yellow sun star (Solaster
endeca) Norw.:
Gul solstjerne This huge starfish occurs in two colourations.
Yellow is most common but violet coloured specimen are also often seen
(see the photos below to the left and in the middle). It has seven to
thirteen arms. On the photos the yellow specimen has eight arms and the
violet one nine. Up to 35 cm wide. Big specimen are often seen.
Distributed from the British Isles north to the Arctic. The yellow sun
star preys on other starfishes but will take also all other
invertebrates it can catch and carrion. is a strong smelling delicacy. |
| |
|
|
|
|
|
Sonnenstern (Crossaster papposus)
Norw.:
Rød solstjerne Der rote Sonnestern ist wohl der prächtigste
Seestern dem man an unseren Tauchplätzen begegnet! Mit einem
Durchmesser von bis zu 35 cm ist er aber auch ein echtes Raubtier
für deine Größe, denn er verspeist andere Seesterne fast gleicher
Dimensionen wie er selbst. Die 11 bis 13 Arme sind mit Borsten
und Dornen besetzt (Fotos mittig und rechts). Die Farbe variiert
etwas von kräftig rot bis orange, oft gemustert. Dem Sonnenstern
begegnet man meistens vor der Küste und in Tiefen ab etwa 10 Metern.
Häufig im Kelpwald und auf Felsboden. Verbreitet vom Norden der
Britischen Inseln bis in die Arktis. |
|
  |
|
Red sun star (Crossaster papposus)
Norw.:
Rød solstjerne In common with the yellow sun star this is a
huge starfish and a greedy predator that preys on other starfishes -
sometimes the prey is not much smaller than the predator! With a
diameter of up to 35 cm it has usually 11 to 13 arms with short and
bright bristles. The colouration varies from red to orange. Usually with
rings around the arms. Short spines all over the dorsal (back) side.
The red sun star is most common outside the fjords in more than 10 metre
deep water on hard bottoms. Common among kelp. Distributed from the
north of the British Isles to the Arctic.g shark is protected from
hunting in European waters. |
| |
|
|
|
|
|
Stichastrella rosea
(Stichastrella rosea)
Norw.:
Finpigget sjøstjerne Gewöhnlich orange, oder gelblich
gefärbt, trifft man dieses Seestern entlang der norwegischen Küsten
recht häufig an. Dabei wird man ihn meistens in Tiefen von mehr als
10 Metern sehen, sowohl auf Sand- als auch auf Felsböden. Stichastrella rosea
wird bis zu 15 cm groß und lässt sich recht leicht von anderen
Seesternen unterscheiden. Meistens findet man diese Art vor der
Küste und eher seltener in den Fjorden. Foto unten: Regeneration
verlorener Armen.n
befestigt werden. |
|
  |
|
Rosy starfish (Stichastrella rosea) Norw.:
Finpigget sjøstjerne Usually coloured orange, or yellow and
found all along the Norwegian coast. It is not the most common seen
starfish but also not very rare. South to the Bay of Biscaya. Most
common outside the fjords on hard bottoms in more than 10 metres depth.
Sometimes also on soft bottoms. Stichastrella rosea can reach a
diameter of up to 15 cm and can be easily distinguished from other
starfishes.
Photo below to the left: Regeneration of lost arms. |
| |
|
|
|
|
|
Gewöhnlicher Seestern (Asterias
rubens) Norw.:
Vanlig korstroll Der Gewöhnliche Seestern ist wohl jedem
Taucher, der schon in Nord- und Ostsee getaucht hat begegnet. Er ist
weit verbreitet und kommt oft zu hunderten vor. Man findet ihn auf
Sandböden am häufigsten. Die Nahrung besteht hauptsächlich aus
Muscheln und in der westlichen Ostsee rotten die Seesterne oft ganze
Miesmuschelkolonien aus. Die Literatur gibt die maximale Größe mit
30 cm an, jedoch wird man fast immer deutlich kleinere Exemplare
sehen. Bei Nachttauchgängen im Herbst kann man zudem etwas sehr
ungewöhnliches sehen, wenn man darauf achtet was sich so an winzigen
Planktonlebewesen im Freiwasser bewegt: Die Larven des Seesterns
sind transparent, mit einem winzigen gelblichen Stern und bewegen
sich wie ein Wurm zappelnd, bzw. rudernd durch das Wasser. Die Fotos
mittig zeigen juvenile Seesterne, darunter ein größeres Exemplar an
einem toten Aal. Rechts oben ein größeres Exemplar, bei dem zwei
Armen gerade neu nachwachsen. |
|
   |
|
Common starfish (Asterias
rubens) Norw.:
Vanlig korstroll Indeed the common starfish is the most
common species in Europe and it occurs in the Northsea and the western
Baltic in great numbers as well as all along the Norwegian coast. It
feeds mainly on mussels which can be a problem when it occurs in huge
aggregations and feeds on the blue mussel. It can reach a diameter of up
to 30 cm but this is much bigger than the average specimen usually
observed by divers. During fall and winter it is possible to see the
pelagic (free swimming) larvae. Like worms swimming a small starfish is
attached to a transparent body. The common starfish prefers sandy or
muddy bottoms but can be found on hard bottoms and wrecks, too. The
photos show some juvenile specimen in the middle, a specimen in process
of reproducing lost arms to the right and feeding on carrion (a dead
eel). |
| |
|
|
|
|
|
Henricica spp. (Henricia spp.)
In Europa gibt es einige Arten dieser Gattung, welche
sich teilweise sehr ähnlich sehen und kaum bei einem Tauchgang
unterscheiden lassen werden. Auf dem Foto zu sehen ist möglicherweise
H. sanguinolenta. Andere Arten heißen H. perforata, H. pertusa
und H. oculata. Sie alle besitzen fünf Arme und sind am
häufigsten violett gefärbt, gelegentlich jedoch auch gelb, orange, oder
rot. Gewöhnlich erreichen sie einen Durchmesser von höchstens 120 mm.
Man findet sie bereits in geringer Tiefe. Meistens bevorzugen sie festen
Untergrund. |
|
  |
|
Henricica spp. (Henricia
spp.) In Europe occur several species of this genus. They are difficult to distinguish and it is nearly impossible to
do this underwater or from photos. On the picture to the left is maybe
H. sanguinolenta. Other species are H. perforata, H. pertusa
and H. oculata. All specimen belonging to the genus Henricia have five arms and are usually coloured violet, reddish or
orange. Sometimes also yellow. They can reach a diameter of 120 mm
and are found in shallow water. More common on hard bottoms. Often on
walls and among algae. |
| |
|
|
|
|
Eisseestern (Marthasterias glacialis)
Norw.:
Piggsjøstjerne Mit einem Durchmesser von bis zu 80 cm mit
Abstand der größte Seestern in nordischen Gewässern ist recht häufig
zu beobachten. Man findet ihn vom Mittelmeer bis nach Nordnorwegen
an den Küsten, in der Ostsee jedoch nur im Kattegat und selten noch
in den Belten und Sunden. Der Eisseestern bevorzugt harten
Untergrund, z.B. Felsen, oder auch Wracks, ist aber auch auf weichem
Boden zu finden. Die Nahrung besteht aus allen möglichen lebenden
und toten Organismen. Aufgrund seiner Größe und Form kann man ihn
gut von anderen Arten unterscheiden. Bedeckt mit kurzen, dicken
Dornen. |
|
  |
|
Spiny starfish (Marthasterias glacialis)
Norw.:
Piggsjøstjerne With a diameter of up to 80 cm this is the
biggest starfish in northern waters. It is common and often seen by
divers from the Mediterranean and up to North Norway, also in the
Kattegat and only rarely further south in the western Baltic. It
prefers hard bottoms and is found on rocks, between stones and on
wrecks. Sometimes also found on soft bottoms. It feeds on various living
and dead organism. Because of the size and shape it is easily
distinguished from all other starfishes. Covered by thick and short
spines. |
| |
|
|
|
|
|
Zerbrechlicher Schlangenstern
(Ophiothrix fragilis) Norw.:
Hårstjerne
Verbreitet von Westafrika bis nach Nordnorwegen und sehr gewöhnlich. Die
Mundscheibe misst gewöhnlich bis zu 20 mm im Durchmessser, während die
borstigen Arme bis zu 10 cm lang werden. Sie sind häufig unter
Steinen verborgen und nur die Spitzen der Borstenarme sind zu sehen,
wenn sie nach Beute fischen. Tritt häufig in sehr großer Stückzahl auf.
Von anderen nordischen Arten durch die besonders langen Borsten zu
unterscheiden. |
|
 |
|
Common brittlestar (Ophiothrix fragilis) Norw.:
Hårstjerne
Distributed from western Africa to northern Norway and very common. The
central disc can reach a diameter of up to 20 mm and the arms with the
long spines are up to 10 cm long. They are often hidden under stones
and only the arms with the red, brwon or orange stripes are
visible. At many sites exposed to strong current this brittle star
occurs in huge aggregations. The common brittle star can be
distinguished from other species in Northern Europe by the long spines. |
| |
|
|
|
|
|
Schwarzer Schlangenstern
(Ophiocomina
nigra) Norw.:
Svartstjerne Diesen Schlangenstern sieht man am häufigsten an
den Tauchplätzen vor der Küste. Teilweise treten sie zu tausenden auf engem Raum
auf und bilden ein dichtes Gewimmel. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von
Westafrika bis Mittelnorwegen, was ich wiederum bei der großen Bestandsdichte
hier verwunderlich finde. Ein recht großer Schlangenstern (Mundscheibe etwa
25 mm im Durchmesser, fünf bis sieben etwa 10 cm lange Armen), fast komplett
schwarz und mit dichten Borsten an den Armen besetzt. Zu finden in
geschützten Buchten und seltener in den Fjorden. Von wenigen Metern Tiefe
abwärts auf Sand- und Mischgrund, häufig auf auf Tang und manchmal klettert der
Schwarze Schlangenstern sogar im Fadentang einige Meter hinauf. Ich vermute das
sie dort im Wasser besser nach Nahrung fischen können. Überraschen wird
vielleicht so manchen wie agil dieser Schlangenstern ist. Nimmt man ihn auf die
Hand, so bäumt er sich mit schnellen Bewegungen auf und stößt sich vorwärts. Im
Wasser vollführt er sogar Schwimmbewegungen. |
|
  |
|
Black brittlestar (Ophiocomina
nigra) Norw.:
Svartstjerne This brittlestar is most common at our exposed
dive sites at the coast of mid-Norway. Sometimes we find thousands of
them on only some squaremetres big areas when they occur in large
numbers on kelp, algae and sandy bottom. Distributed from West Africa to
mid-Norway. It is a big brittlestar (Central disc up to 25 mm wide
in diameter with five to seven up to 10 cm long arms) dark brown to
black coloured and long spines on each side along the arms. More
common out of the fjords. Here most common in sheltered and shallow bays
with sandy and mixed bottoms where it is found on algae and among
stones. Sometimes found in high growing slim algae some metres above the
bottom. Here they are fishing for planktonic food with their bristle
arms. When touched and taken up from the bottom it is impressive how
quick this brittlestar can move. It is pushing the body up when taken on
the hand and is even able to make swimming movements.ch a maximum length of more than one metre. |
Ophiopholis
aculeata (Ophiopholis
aculeata)
Norw.: Kameleonslangestjerne
Häufig sehr schön gefärbt und anhand der dunklen
sternförmigen Zeichnung auf der Mundscheibe zu unterscheiden.
Häufiger nördlich der Britischen Inseln zu beobachten, als weiter
südlich. Mundscheibendurchmesser bis zu 20 mm, Arme bis zu 80 mm lang.
Bevorzugt etwas größere Tiefen als die anderen Hier gezeigten Arten und
ist selten flacher als 15 Meter zu finden. Häufig unter Steinen und in
Felsspalten zu entdecken. |
|
  |
|
Crevive brittlestar
(Ophiopholis aculeata)
Norw.: Kameleonslangestjerne
Often very beautiful coloured and distinguished from
other species by the star-shaped colouration on the central disc. More
common north of the British Isles than further to the south. The
central disc can reach a diameter of up to 20 mm and the arms are up to
80 mm long. Prefers deeper water than other species and is usually found
in more than 15 metre deep water. Often found under stones or in narrow
slits and canyons. |
Heller Schlangenstern
(Ophiura albida) Norw.:
Hvitflekket slangestjerne Eher ein etwas kleinerer Schlangenstern mit
einem Durchmesser der Scheibe von bis zu 15 mm und einer maximalen Länge der
Borstenarme von 60 mm. Die Färbung dieser Schlangensternart variiert, wie
auch schon auf den beiden Fotos zu erkennen ist. Markant sind hierbei allerdings
die hellen Flecken an den Ansätzen der Arme. Der Helle Schlangenstern ist von
den Azoren bis Nordnorwegen und auch im Mittelmeer verbreitet und ebenfalls in
der westlichen Ostsee anzutreffen, wo auch ich auch die Fotos gemacht habe.
Man trifft sie scheinbar auf verschiedenen Böden an, wobei ich sie bisher nur
auf Sand-, oder Schlammböden beobachtet habe. Hier findet man sie häufig in
relativ geringen Wassertiefen in größerer Stückzahl. Sie können jedoch auch bis
in eine Tiefe von mindestens 500 Metern vorkommen. Die Nahrung besteht in
erster Linie aus toten Organismen. Man kann diese Art mit einigen ähnlichen
Schlangensternen verwechseln. Die beschriebenen weißen Flecken sind das
sicherste Unterscheidungsmerkmal! |
|
  |
|
Ophiura albida (Ophiura albida)
Norw.:
Hvitflekket slangestjerne A relatively small brittlestar with a
maximum diameter of up to 15 mm (central disc) and 60 mm long arms with
short bright spines. The colouration of this species varies as you
can see on the photos. Sometimes also marbled like on the lower photo.
It can be distinguished from members of other soecies by the two small
white spots at the base of each arm. Ophiura albida is distributed
from the Azores in the south up to northern Norway, including
Mediterranean and western Baltic where I took the photos to the left.
It seems that it occurs on different bottoms but is most common on sand
and mud. At some sites exposed to strond currents we have seen it in
large numbers from around 10 metres and deeper. It can be found down to
around 500 metres. It feeds mainly on dead organim. Seen in detail
this is a beautiful brittlestar that varies in colouration from specimen
to specimen. |
Ophiura ophiura
(Ophiura ophiura)
Norw.:
Gråbrun ophiura Mit einem Mundscheibendurchmesser von bis zu 35
mm und einer Armlänge von maximal 13 cm ist dies der größte
Schlangenstern, dem Taucher in nordischen Gewässern begegnen können.
Verbreitet von Nordafrika bis nach Nordnorwegen, bevorzugen sie
Sandboden und graben sich gelegentlich auch teilweise hierin ein.
Meistens in Tiefen ab etwa 10 Metern zu finden und am ehesten mit dem
kleineren Ophiura albida
zu verwechseln. |
|
 |
|
Ophiura ophiura (Ophiura ophiura)
Norw.:
Gråbrun ophiura With a central disc of up to 35 mm in diameter
and the arms up to 13 cm long this is the biggest brittle star common in
northern waters and at our dive sites. Distributed from North Africa
up to North Norway this species prefers sand bottom and is sometimes
partially buried into it. Usually observed in more than 10 metre deep
water this species can hardly confused with other brittle stars - maybe
only with Ophiura albida
which has also only short spines on the slim
arms. |
Gorgonenhaupt (Gorgonocephalus
caputmedusae) Norw.: Medusahode Dieser
merkwürdige Seestern ist eine Spezies des tiefen Wasser und verbreitet
von der Westküste Irlands bis Mittelnorwegen und gewöhnlich nicht
flacher als 75 Meter zu finden. Wir haben das Gorgonenhaupt, mit der
bis zu 90 mm im Durchmesser großen Mundscheibe, im Trondheimfjord an
den Korallenriffen dort in nur 40 Metern Tiefe gesehen. Mit den bis zu
500 Armspitzen fischt diese Spezies an strömungsreichen Plätzen nach
Nahrung.
5 Metern Tiefe begegnen kann! |
|
  |
|
Basket star (Gorgonocephalus
caputmedusae) Norw.: Medusahode This
strange looking starfish is a species of the deep water and distributed
from the westcoast of Ireland to mid-Norway and usually found not
shallower than 75 metres. We have seen the basket star with its up to
90 mm wide central disc in the Trondheimfjord at the coral reefs in only
40 metre depth. With the up to 500 arm tips it is fishing for plankton
at sites exposed to strong current. On the photo two specimen are
attached to the deep-sea coral Paramurciea placomus.
|