Inger (Myxine
glutinosa) Norw.: Slimål Wie auch die
Neunaugen zählt der Inger, oder auch Schleimaal, zu den kieferlosen Fischen. Er ist
ein Fisch des tiefen Wassers und stellt hohe Ansprüche an den
Salzgehalt. Mit bis zu 60 cm Länge ernährt sich der Inger in
erster Linie von Aas. Vom Wal bis Kleinlebewesen wird hierbei alles
verwertet. Wir haben diesen merkwürdigen Fisch, der tagsüber
meistens im Schlamm eingegraben ist und nur über rudimentäre Augen
verfügt, bei Nachttauchgängen im Trondheimfjord in nur 20 Metern
Tiefe entdeckt. Leicht von anderen Fischen zu
unterscheiden. Der Inger ist fast im gesamten nördlichen
Atlantik zu finden. |
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Atlantic hagfish (Myxine
glutinosa) Norw.: Slimål
Like the lampreys the atlantic hagfish is a jawless fish. This
primitive evolved fish prefers deep water with a high salinity. With a length of up to 60 cm the Atlantic hagfish feeds mainly on
carrion. It will take all food available from a dead whale to small
animals. We have seen this strange fish partially buried into muddy sediment
during the at night, in the Trondheimfjord at only 20 meters depth.
It is easy
to distinguish it from other fishes. The Atlantic hagfish is distributed almost in the entire northern
Atlantic. |
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Hering
(Clupea harengus) Norw.: Sild
Der Hering ist einer der wichtigsten Speisefische Europas und sowohl
im Atlantik, wie auch in Nord- und Ostsee zu finden. Hier treten die
bis zu 50 cm langen, silbrigen Fische meistens in großen Schwärmen
auf. Es gibt einige sehr ähnliche Unterarten, die sich eher durch
ihr Verbreitungsgebiet voneinander unterscheiden, als das sie anders
aussehen würden. Hierzu zählen Arten die arktische Gewässer
bewohnen, sowie auch der Ostseehering Clupea harengus membras.
Der atlantische Hering (Clupea harengus harengus)
ist wohl die gewöhnlichste Art. Die Fische sind eher
scheu und nur sehr schwierig zu fotografieren. Auch nachts ruhen sie
nicht auf dem Boden, sondern flüchten wenn man sich ihnen nähert. Verwechseln kann man Heringe in geringer Größe auch mit der Sprotte
und der Sardine. Größere Fische können eigentlich kaum verwechselt
werden. Besonders im Herbst und Winter kommen große
Heringsschwärme an die norwegische Küste. Hier machen dann, neben
dem Menschen und allerhand Fischen, Vögeln und Robben auch
regelmäßig Herden von Schwertwalen Jagd auf sie. Die Nahrung
besteht aus Plankton und die Fische können bis zu 25 Jahre alt werden.
Wie auch bei viele anderen Fischarten, ist der Heringsbestand durch
Überfischung in den letzten Jahrzehnten massiv zusammengeschrumpft.
Dennoch ist dieser Fisch auch heute noch einer der beliebtesten und
am vielseitigsten zubereiteten Speisefische Nord- und Mitteleuropas. |
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Herring
(Clupea harengus) Norw.: Sild
The
herring is one of the most important commercial species. Distributed
in the North Atlantic, as well as in the Baltic and the North Sea.
These up to 50 cm long fishes usually occur in great aggregations in
shoals. There are several similar species, usually only distinguished by
their area of distribution and not by their size or look. For
example there are species only distributed in Arctic areas and the
Baltic herring Clupea harengus membras. The Atlantic herring
(Clupea harengus harengus) is the most common species. The fishes are shy and it is
very difficult to take photos of them. They are never resting on the
bottom, even in the darkness they will vanish if you try to
come close. It is difficult to distinguish a small herring underwater from the
sprat or the sardine. Bigger herrings are easier to identify. In autumn and winter huge shoals of herring come close to the
Norwegian coast and into the fjords. Here - beside the
fishermen, a lot of different fishes, birds and seals - also orca
whales occur to prey on them. The herring preys on planktonic crustaceans and larvae, and the
fishes can reach an age of 25 years. The herring was over-fished
during the last decades as well as many other species, and the stocks have
decreased to a dangerous level. However, the herring is today still
one of the most popular fishes. It is cooked and prepared to eat in
many different ways in Northern and Central Europe. |
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Sprotte (Sprattus sprattus)
Norw.: Brisling Dieser Fisch hat ein südlicheres Verbreitungsgebiet
als der Hering. Nördlich bis in Nord- und Ostsee und an die Küste
Südnorwegens. Mit bis zu 20 cm Länge kleiner als der Hering, ähnelt
er ansonsten in Aussehen und Verhalten. Ebenfalls in Schwärmen
auftretend und pelagisch nach Plankton jagend kann man sie leicht
mit jungen Heringen verwechseln. Auch sie sind beliebte Speisefische
und werden vielseitig verwendet. Sie können ein Alter von etwa
sieben Jahren erreichen. |
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Sprat (Sprattus sprattus)
Norw.: Brisling
This fish has a more southern area of distribution than the herring.
From the north of the Baltic, North Sea and to the coast of southern
Norway. With a length up to 20 cm it is smaller than the herring but
look very similar to this species. It occurs pelagic in shoals and feeds on plankton, too. It is not
easy to distinguish the sprat from a young herring underwater. The
sprat is also a well-known and tasty commercial fish as the herring.
It can reach
an age of approximately seven years. |
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Meeraal / Conger
(Conger
conger) Norw.: Havål Taucher kennen den
Meeraal aus dem Mittelmeer und um die Britischen Inseln als
gewöhnlichen Fisch. Entlang der norwegischen Küste ist der, bis zu
drei Meter lange und 110 Kg schwere, Conger aber eher selten. Die
Nahrung besteht aus Fischen, Tintenfischen und Krebsen und die
Meeraale bevorzugen Reviere mit Versteckmöglichkeiten - besonders auch
Wracks! Mit 5 bis 15 Jahren sind die Fische geschlechtsreif. Der
Körper verändert sich unwiederbringlich und nach dem Ablaichen in
den Tiefen des Mittelmeeres, oder des Atlantiks vor der
portugiesischen Küste, sterben die Fische. |
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Conger eel (Conger
conger)
Norw.: Havål
Divers know the conger eel from the Mediterranean and
the English channel. Along the Norwegian coast this fish, up to
three metre long and a weight of up to 110 kg is less common. They feed on other fishes, squids and crabs and prefer areas where
they can hide – especially inside wrecks, where some of them become
permanent residents! They become sexually mature with an age of 5 to 15 years. Their
bodies are then going through an irreversible change, and after
spawning in deep waters of the Mediterranean or the Atlantic at the
coast of Portugal, the conger eels die. |
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Aal
(Anguilla anguilla) Norw.:
Ål Der Aal
ist ebenso bekannt wie unverwechselbar. Man trifft ihn sowohl im
Süßwasser, als auch in allen europäischen Meeren. Dieser Fisch ist
für die meisten eine teure Delikatesse. Tauchern bekannt als
nachtaktiver Bodenfisch, ist der Aal wohl für Biologen zweifellos einer der mysteriösesten und interessantesten Fische
überhaupt. Der Aal ist entlang der gesamten norwegischen
Küste verbreitet, jedoch im Süden deutlich häufiger zu
beobachten als im Norden.
Wie schon angesprochen ist der Aal ein sehr interessanter Fisch.
Kaum zu glauben ist nämlich, dass er sich nur in den Gewässern vor der Küste
Mittelamerikas fortpflanzt. Alle geschlechtsreifen Aale müssen
mit einem Alter von 6 bis 25 Jahren diese letzte lange Reise antreten, hierbei wandern sie sogar
manchmal kurze Strecken
über Land (meistens nachts und bei Regen). Die Larven werden nach
dem Schlüpfen vom Golfstrom wieder an die europäischen Küsten
getragen. Wer die Wanderungen der Lachse beeindruckend findet,
sollte über diesen Fortpflanzungszyklus nicht weniger staunen! Aale können bis zu 1,5 Meter lang werden und sind sehr anspruchslos
bei der Futtersuche. Alles von Aas bis zu Krebsen und kleinen
Fischen wird verspeist. |
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Eel
(Anguilla anguilla)
Norw.:
Ål
The
eel is well-known and very easy to distinguish from nearly all other
fishes. We meet the eel in fresh water, as well as in all European seas. This
fish is an expensive delicacy for most people. For divers it is
known as a strange bottom-living fish. For biologists the eel is
probably one of the most mysterious and interesting fishes. The
eel is distributed along the entire Norwegian coast but can
be observed in the southern areas much more frequent than
further up to the north.
As I already wrote, the eel is a very interesting fish. It is hard
to believe that it reproduces only in the deep water by the coast of
Central America. All eels ripe for spawning must start their
last long journey across the Atlantic to reproduce with an age of 6 to 25
years. They are even able to move short distances across land
(mostly at night and with rain) to leave lakes they have lived in.
The larvae are carried by the Gulf Stream to the European coasts
after the hatching. Those who are impressed by the wanderings of the
salmon should not be less astonished by this circle of reproduction!
Eels can grow up to 1.5 metres long, and are very humble concerning
the food they can find. Everything from carrion to crabs and small
fishes is consumed. |
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Lachs (Salmo salar)
Norw.: Laks Wie auch der Aal zeichnet
sich der Lachs als erstklassiger und teurer Speisefisch und
durch biologische Besonderheit aus. Anders als der Aal wandert jedoch der
Lachs zum Laichen vom Salz- ins Süßwasser, genauer noch in den Fluss
in dem er selbst geschlüpft ist. Die Fische erkennen scheinbar ihren
Geburtsort am Geruch und nehmen alle Strapazen auf sich um hierher
zu gelangen, sich zu vermehren und meistens auch anschließend hier
zu sterben. Lachse können eine Länge von 1,5 Metern erreichen und
bis zu 40 kg schwer werden. In Norwegen werden Lachse überall
entlang der Küste gezüchtet und sind hier von erheblicher
wirtschaftlicher Bedeutung. Die Fische werden mit Kraftfutter in
Netzkäfigen innerhalb weniger Jahre auf beachtliche Größe gemästet.
Ein Problem stellen hierbei entflohene Lachse dar, welche die
ursprüngliche Bestände genetisch verfälschen. |
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Salmon
(Salmo salar)
Norw.: Laks
Like the eel, the salmon is also an exclusive and expensive
delicacy, and also very interesting seen through the eyes of a biologist.
In contrast to the eel the salmon migrates for spawning into
freshwater, the very same river itself was hatched once. The fish recognise its birthplace by the smell of the water, and
fight all difficulties to spawn there and usually dies at the same
place it was born. The salmon can reach up to 1.5 metres in length
and 40 kg in weight. In Norway the salmon is a common fish all along the coast, and
today it is
an important economical factor here. You can find fish farms all
along the coast, which feed the salmons inside net cages to an
impressive size in a few years. Escaped salmons reproduce together
with the genetically native fishes. This is a problem for smaller
stocks. |
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Meerforelle (Salmo trutta)
Norw.: Ørret
Die Meerforelle ähnelt in Aussehen und
Verhalten sehr
dem Lachs. Sie lässt sich anhand der fehlenden x-förmigen Punkte von
ihm unterscheiden. Sie ist in Europa weit verbreitet und man kann
sie in Küstennähe, vor allem vor Flussmündungen gelegentlich
beobachten. Das Foto zeigt einen Fisch an einem solchen Platz in
einem norwegischen Fjord. Lange genug für ein zweites Foto blieb
dieses Exemplar leider nicht liegen. An der Färbung erkennt man
das der Fisch aus dem Süßwasser kommt, Fische die sich im Salzwasser
aufhalten sind silbern, ohne bräunliche Färbung. Es handelt sich um
die gleiche Art wie auch Bach- und Seeforelle. Die Meerforelle wird
als Salmo trutta trutta bezeichnet, wärend die Bachforelle S. t. fario und die Seeforelle
S. t. lacustris genannt
werden. |
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Trout (Salmo trutta)
Norw.: Ørret
The
trout is very similar to the salmon in its appearance and behaviour.
It can be distinguished by the missing x-shaped points from the
salmon. The trout is widespread nearly all over Europe. You can observe the
sea trout close to the coast and usually you have the best chances
to find this fish in areas where small rivers or bigger streams
bring freshwater into the fjord. The photo shows a fish at such a
place resting at night on the bottom in southern Norway.
Unfortunately, the fish was very shy and did not stay after the
first photo. The darker colouration shows that this fish comes from
the freshwater, while trouts living in saltwater are silver
coloured. Sea trout, brook trout and lake trout are all fishes of
the same species. The sea trout is called Salmo trutta trutta,
the brook trout S. t. fario and the lake trout S. t.
lacustris. |
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Seehecht (Merluccius merluccius)
Norw.:
Lysing
Den Seehecht wird man als Taucher eher selten
zu Gesicht bekommen, da er eigentlich ein ausgesprochener
Tiefseefisch ist. Man kann ihm jedoch nachts auch in geringer Tiefe
am Boden begegnen. Ich habe bisher so schon mehrere Seehechte in etwa 20
Metern Tiefe gefunden, die nicht besonders scheu waren und sich gut
fotografieren ließen. Die schlanken Fische können bis 135 cm lang
werden und dabei bis zu 15 kg wiegen. Es sind echte Raubfische, mit
einem großen Maul voller spitzer Zähne und großen Augen um auch bei
wenig Licht die Beute verfolgen zu können. Gejagt werden
hauptsächlich Schwarmfische. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich
vom Senegal bis Mittelnorwegen und der Seehecht bevorzugt
Wassertiefen zwischen 200 und 600 Metern. |
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Hake
(Merluccius
merluccius)
Norw.: Lysing
Divers will see the European hake only relatively rarely because it
is, actually, a deep-sea species. Nevertheless, sometimes you can observe the hake at night in shallow
water resting at the bottom. During the last years I found some of these fishes on night dives at
about 20 metre depth, which even allowed me to come close enough to
take some photos. This slender fish can become up to 135 cm long and
reach a weight of 15 kg. The hakes are real predator-fishes, able to catch their prey with a
big mouth full of sharp teeth, and with big eyes to see everything
even with very little light as in the depth. Primarily shoal fishes
are hunted. The distribution area reaches from the Senegal in the
south up to mid-Norway and usually the hake prefers depths between
200 and 600 metres. |
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Stintdorsch (Trisopterus
esmarkii) Norw.: Øyepål Der Stintdorsch ist eher in
größeren Tiefen anzutreffen und selten flacher als 40 Meter zu
beobachten, gewöhnlich bevorzugt er sogar Tiefen zwischen 80 und 300
Metern. Kommerziell befischt und zu Fischmehl verarbeitet ist der
kleine Dorschfisch mit bis zu 25 cm Länge im Nordostatlantik von der
Biscaya bis nach Spitzbergen verbreitet. Wir haben den
Stintdorsch bei
Nachttauchgängen im Herbst schon in weniger als 10 Metern Tiefe
beobachtet. |
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Norway pout
(Trisopterus
esmarkii) Norw.: Øyepål The Norway pout is a fish
that is usually found in deeper water and it is only rarely observed
shallower than 40 metres. Most common between 80 and 300 metres and
commercially fished and used for fishmeal. We have observed the
up to 25 cm long Norway pout which is distributed from the Bay of
Biscaya to the Arctic on night dives in Fall in less than 10 metres
depth. |
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Franzosendorsch
(Trisopterus luscus) Norw.: Skjeggtorsk
Der Franzosendorsch
ist ein gewöhnlicher Schwarmfisch, der häufiger in Südnorwegen
anzutreffen ist und sich nur ziemlich schwer vom Zwergdorsch zu
unterscheiden lässt. Ich bin mir auch nicht sicher ob das Foto rechts
nicht einen Zwergdorsch zeigt, da ich es in Mittelnorwegen aufgenommen
habe. Franzosendorsche erreichen maximal 35 cm Länge und sind
unscheinbar bräunlich gefärbt, oder tragen häufig auch transparente
breite Querstreifen an den Flanken. Man trifft diese Fischart häufig
an Wracks und um Riffe an und selten tiefer als 100 Meter.
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Bib (Pouting)
(Trisopterus luscus)
Norw.: Skjeggtorsk
The
bib, or pouting, is a common shoal fish which that can be found more
often in southern Norway than further north. It can be easily
confused with the poor cod. I am not 100% sure if the photo to the right shows a bib or a poor
cod. I took it in mid-Norway. The bib can reach a maximum length of around 35 cm and is coloured
insignificantly brownish, but do often also having transparent wide
vertical stripes on the flanks. You can often find this species at
wrecks and around reefs, seldom deeper than 100 metres. |
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Zwergdorsch (Trisopterus minutus)
Norw.:
Sypike Wie schon beschrieben ist der Zwergdorsch dem
Franzosendorsch sehr ähnlich und an unseren Tauchplätzen allgemein
häufig zu beobachten. Meistens beachtet man die unscheinbaren Fische
kaum, da sie recht scheu sind und weder von der Färbung, noch von
der Größe besonders ins Auge stechen. Der unscheinbare
Dorschfisch dient aber vielen größeren Fischen als Nahrung. Es
kann spannend sein ein Exemplar einige Minuten zu beobachten. Einige
Zwergdorsche sind neugierig und nähern sich dem Taucher nach kurzer
Zeit immer dichter. |
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Poor cod
(Trisopterus
minutus)
Norw.:
Sypike
As
said earlier the poor cod is similar to the bib, and at our dive
sites it is usually the poor cod we observe. This insignificant fish is normally not very interesting to most
divers because it is not that big, has no impressive colouration and
is relatively shy. However, the insignificant cod fish is very common and serves as
food to a lot of larger species. It may be interesting to observe one of these small and active
fishes for some minutes and after a while it is also possible to get
a good photo. Some poor cods are curious and come closer and closer
to the diver after a short time. |
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Wittling (Merlangius merlangus)
Norw.: Hvitting Der Wittling ist ein eher kleiner
Dorschfisch, der sehr gut schmeckt und häufig auftritt. Größere
Wittlinge werden in unserem Tauchgebiet meistens eher mit der Angel
in größerer Tiefe gefangen, kleinere Exemplare kann man gut bei
Nachttauchgängen beobachten. Die Maximale Größe beträgt etwa 55 cm.
Diese Länge erreichen Wittlinge in der westlichen Ostsee fast nie,
in Mittelnorwegen habe ich jedoch schon einige Fische annähernd
dieser Größe gefangen. Etwas ganz besonderes ist das junge Wittlinge die gefahrvolle erste Zeit im Schutz der Nesseln von
Feuerquallen verbringen. Gegen das Nesselgift sind sie immun, ebenso
wie die Bastardmakrele und der Schellfisch. Erwachsene Wittlinge sind echte Raubfische,
wovon auch das Maul mit den vielen spitzen Zähnen zeugt. |
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Whiting
(Merlangius
merlangus) Norw.: Hvitting
The
whiting is a relatively small and tasty cod fish which appears
frequently in many European seas. Maximum sized whiting can be caught by fishing rood in bigger depth
than at our dive sites and we usually see only smaller specimens at
night dives. The maximum size is about 55 cm. Whiting do not normally reach this
length in the western Baltic Sea. Nevertheless, in mid-Norway I have
already caught some fishes very close to this size. Something
amazing is that the juvenile whiting is spending its earliest
life-period full of danger under protection besides or even between
the tentacles of stinging jellyfishes. They are immune to the poison, as well as the horse mackerel and the
haddock. Adult whitings are real predators. They have a mouth full of sharp
teeth to prey on other fishes like herring and sprat, for example. |
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Schellfisch
(Melanogrammus aeglefinus)
Norw.: Hyse Der Schellfisch ist von der Küste Portugals nördlich
verbreitet und kann eine Länge von über einem Meter und ein Gewicht
von knapp 20 kg erreichen. Er ist ein wichtiger und begehrter
Speisefisch und bevorzugt Tiefen ab etwa 20 Metern. Hier kann man
ihm am ehesten bei Nachttauchgängen begegnen. Anhand des
markanten schwarzen Fleckes hinter dem Kopf und der hohen ersten
Rückenflosse leicht von anderen Dorschfischen zu unterscheiden.
Bodenfisch mit unterständigem Maul. |
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Haddock
(Melanogrammus aeglefinus) Norw.: Hyse
The
haddock is distributed from the coast of Portugal to the north along
the European coast and can reach a length of more than one metre and
a weight of around 20 kg. It is an important and popular food fish that prefers depths from
about 20 metres and more. We may sometimes meet this fish on night
dives. It is relatively easy to distinguish the haddock from other
fishes by the black spot behind the head and the high first dorsal.
A fish with overbite and a short barbell living at the bottom. |
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Pollack
(Pollachius pollachius) Norw.: Lyr
Der häufigste Fisch, den man an unseren
Tauchplätzen sieht ist sicherlich der Köhler. Der Pollack jedoch ist
der Fisch, den man bei fast jedem Tauchgang in beachtlicher Größe zu
Gesicht bekommt. Im Gegensatz zum Köhler sind Pollacks oft auch
einzeln, oder in kleinen Trupps anzutreffen. Besonders große
Exemplare sieht man in wenigen Metern Wassertiefe am Wrack der Aston
Villa, an bestimmten Kelptauchplätzen und an einigen Außenriffen. Bis zu 130 cm lang sollen die Fische werden können. Sie sind
schnelle Jäger und wilde Kämpfer an der Angel. Exemplare von etwa
einem Meter Länge lassen sich hin und wieder beobachten. Fotos vom
Pollack zu machen ist hingegen nicht so leicht. Am besten klappt das
nachts. Dann sind die Pollacks am Boden und ruhen, während sie
tagsüber rastlos durch das Wasser streifen und Tauchern meistens
ausweichen, bevor diese ihnen zu nahe kommen. Der Pollack ist ein
guter Speisefisch und kann vermutlich bis zu 20 Jahre alt werden. Da
er kaum tiefer als 200 Meter vorkommt und Küstennähe bevorzugt wird
er von Tauchern überall entlang der norwegischen Küste und um die
Britischen Inseln ziemlich häufig beobachtet. Wenn man sich etwas
auskennt kann man Pollack und Köhler gut unterscheiden, für Anfänger
ist es schwierig. Der Pollack hat einen markant vorragenden
Unterkiefer. |
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Pollack (Lythe)
(Pollachius pollachius)
Norw.: Lyr
The
absolutely most frequently seen fish at our diving sites is the
saithe. Nevertheless, the pollack is the only bigger fish which we
see on almost every dive. In contrast to the saithe pollacks are usually no shoal fishes and
mostly seen single or in small groups. We saw extremely big specimens in few metres depth close to the wreck
of the Aston Villa, at some certain kelp diving places and at some
reefs outside. They can get up to 130 cm long. They are fast swimming predators and
wild fighters when caught by fishing rood. Specimens of about one
metre length can be observed sometimes. Taking photos of the pollack is not very easy. You have the best
chances at nights. Then the pollack is usually resting on the
bottom, while it is swimming around restlessly during the day and
mostly flee from divers before they manage to get close to them. The pollack is a tasty fish that presumably may reach the age of 20
years. Due to the fact that this fish is rarely found deeper than
200 metres, and prefers areas close to the coast, it is frequently
observed by divers everywhere along the Norwegian coast and around
the British Isles. You can distinguish the pollack from the saithe
by its prominent underbite. But this can be a little bit hard for
beginners. |
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Dorsch (Kabeljau)
(Gadus morhua) Norw.: Torsk
Der Dorsch wird wohl ebenfalls den meisten
bekannt sein. Er ist ein begehrter Speisefisch, wurde deshalb in der
Nordsee praktisch ausgerottet und wird heute oft teurer gehandelt
als Lachs. Viele Taucher kennen ihn auch schon von Tauchgängen in
der Ostsee, wo man ihn an Wracks beobachten kann (leider auch immer
seltener). Nachts kann man auch kleinere Fische dicht am Strand und
in Häfen beobachten. Der Dorsch ist an unseren Tauchplätzen
allgegenwärtig, allerdings weicht er Tauchern auch häufig aus und
lässt sich am beste nachts beobachten. An der Küste sieht man
meistens kleinere Dorsche einzeln. Die großen Schwärme meiden
eher die Küstennähe, jedoch werden die großen Laichdorsche (Norw.:
Skrej) etwas weiter draußen im Winter auch noch gefangen und bis
etwa 1900 war hier einer der wichtigsten Fischplätze, an dem sich im
Winter Fischer aus der Region mit ihren Ruderbooten zu Fang
versammelten. Dorsche können bis weit über 150 cm lang werden und
dann mehr als 50 kg wiegen. Sie ernähren sich hauptsächlich von
Krebsen und Fischen und lassen sich eigentlich recht leicht von
anderen Dorschfischen unterscheiden. Das obere Foto zeigt einen
jungen Dorsch im Tarnkleid, darunter ein altersschwacher und kranker
Dorsch von etwa 130 cm Länge. Auf beiden Fotos ist der markante
Bartfaden, ein Tastorgan, zu sehen. Das unterste Foto zeigt oben
einen Dorsch und darunter einen Köhler. Beide Fische sind in guter
"Küchengröße", gefangen vor der Insel. |
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Cod
(Gadus morhua)
Norw.:
Torsk
The cod should be well-known for most divers. It is a
very popular food fish; therefore it is nearly extinct in the North
Sea today, and today more expensive than the salmon in most of the
European countries. Many divers know this fish well from their dives in the Baltic Sea
where one can observe the Cod at wrecks and reefs (unfortunately the
cod becomes more and more seldom in the Baltic Sea, too). At night
we can also observe smaller specimens close to the coast and inside
the harbours. The cod is common at our dive-sites but usually very shy and can be
best observed and photographed at night. We usually see smaller single cods closer to the coast.
The big shoals occur only far outside the coast and will only come
closer for spawning in winter and spring. These big adult cods
(Norw.: Skrei) are today
still caught by fishermen at Lofoten. Some years ago there was also
a very important area for skrei-fishing outside the Namsfjord and
close to our base. Around 1900 the stock of this very important fish was decreasing,
and fewer fishermen came with their rowing and sailing boats to
catch them with their long lines. Cods can become up to more than 150 cm long and reach a weight of
more than 50 kg. They feed mainly on crabs and other fishes and can
be distinguished easily from other cod fishes. The first photo shows a juvenile specimen well-camouflaged, below
you can see an old and weak specimen about 130 cm long (notice the
long and prominent barbell!). The last photo shows a cod and a
saithe. Both fishes are in good "culinary size" and caught by guests
outside our base. |
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Köhler (Seelachs)
(Pollachius
virens) Norw.: Sei Mengen- und
massenmäßig ist der Köhler, vielen wohl besser als Seelachs bekannt,
ganz sicher der Spitzenreiter in unserem Tauchgebiet. Im Frühjahr
sammeln sich einjährige Köhler in den kleinen Häfen zu tausenden und
lassen sich gut beobachten. Im Sommer sieht man entlang der Küste
und in den Fjorden dann zwei- bis vierjährige Fische, welche etwa 30 bis 50 cm lang sind. In den Häfen hält sich dann die, wenige
Zentimeter lange, Fischbrut aus dem Frühjahr auf. Größere Köhler
sieht man dann meistens nicht mehr, da sie sich von der Küste
zurückziehen und ihr weiteres Leben im offenen Meer verbringen um
dort andere Fische zu jagen. Sie
können dann bis zu 120 cm lang und vermutlich bis zu 30 Jahre alt
werden. Als einer der wichtigsten Speisefische zu Fischstäbchen und
anderen Tiefkühlprodukten verarbeitet, wird der Seelachs massenhaft
mit Fabrikschiffen gefangen. Wir beschränken uns darauf manchmal
einige mit der Angel zu fangen. Die Fotos rechts zeigen oben
einjährige Köhler, etwa 15 bis 20 cm lang. Sie sind noch eher
grünlich gefärbt. Darunter der Kopf eines größeren Seelachses. Er
ist etwa 60 cm lang und weist die dunklere, graue Färbung der
erwachsenen Köhler auf. |
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Saithe (Coalfish)
(Pollachius virens)
Norw.:
Sei
According to amounts and masses of the saithe, also known as
coalfish, it is definitively the dominant fish in our diving area.
In the spring thousands of one-year-old coalfishes migrate into the
small harbours where divers have the opportunity to observe them.
Along the coast and inside the fjords we can see the between two and
four year old fishes in summer season, which then are about 30 to 50
cm long. In the harbours you can sometimes see a few centimetres
long fishes born in spring. Usually we may not see bigger saithe as they prefer to live in huge
shoals pelagically offshore and prey on other shoal fishes like for
example herring. They can reach the age of 30 years and become 120
cm long. As important raw materials to the fish-industry as refined to
fish-sticks and other frozen products, the coalfish is caught in
huge numbers by factory-ships. We sometimes catch big coalfish by fishing rod close to the salmon
farm. The photos to the right show on top one-year-old saithes,
about 15 to 20 cm long. They are still coloured relatively greenish.
Below the head of a bigger coalfish. It is about 60 cm long and
shows the darker, grey colouration of an adult saithe. |
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Lumb (Brosme brosme)
Norw.: Brosme Obwohl wir diesem Fisch
recht regelmäßig begegnen, ist es uns bisher noch
nicht gelungen ist ein brauchbares Foto ihm zu machen. Im größeren Tiefen ab 40
Metern findet man sie meistens in Höhlen, unter Steinen und in
Wracks. Wir haben sie recht scheu kennen gelernt. Meistens sieht man
nur den bulligen Kopf, des bis einen Meter langen und 16 Kg schweren
Dorschfisches. Angelt man in größeren Tiefen, so fängt man diesen
Fisch recht häufig. Das Fleisch ist fest und wohlschmeckend, jedoch
häufig stark von Würmern durchsetzt. Die Haut ist besonders dick. Verbreitet im Nordatlantik. Entlang der norwegischen Küste trifft
man den Lumb weit im Norden flacher an. |
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Lumb (Brosme brosme)
Norw.: Brosme
We
have not been able to take a good and useful photo of this fish,
yet. Nevertheless, we meet the lumb relatively regularly. In the bigger depths, from 40 metres, one finds them usually in
caves, under stones and in wrecks. We learned that they are really
shy. Mostly one sees only the massive head of the up to one metre
long fishes that can reach a weight of nearly 16 kg. If one fishes
in bigger depths, there is a good chance to catch this cod fish with
the fishing rood or trawl line. The meat is solid and tasty but,
however, often with many worms (harmless but disgusting). The skin
is really thick. Widespread in the northern Atlantic. Along the
Norwegian coast you can find the lumb far in the north in more
shallow water. |
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Leng
(Molva molva)
Norw.:
Lange Mein persönlicher Favorit unter den Dorschfischen ist
der Leng. Das liegt nicht nur daran das Jungfische hübsch gefärbt
sind (unteres Foto), sondern auch daran das die Fische teilweise
neugierig sind und interessante Verhaltensweisen zeigen. Taucher
bekommen nur kleinere Fische zu sehen. Größere Fische bevorzugen
Wassertiefen von mehr als 100 Metern. Kleinere Lengs habe ich schon
in weniger als 10 Metern Tiefe gesehen. Die Fische können bis zu 180
cm lang werden und dann über 35 kg wiegen. Zu sehen bekommt man
meistens Exemplare zwischen 30 und 70 cm, wobei die Größeren sich
dann meistens an Wracks etwas weiter vor der Küste aufhalten. Lengfische leben räuberisch, flüchten bei Gefahr in Höhlen, lassen
sich aber auch oft frei schwimmend beobachten. Aus ihrer Höhle
lassen sich einige Fisch locken, wenn man einen schwachen Lichtkegel
vor dem Eingang über den Boden schwenkt und mit ihm zuckende Bewegungen
macht. Manche Lengs schwimmen dann gezielt auf den Lichtkegel zu,
einige sogar direkt auf die Lampe. Größere Lengs sind meistens
mutiger als kleinere. |
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Ling
(Molva molva)
Norw.:
Lange
My
personal favourite of the cod fishes is the ling. This comes not only from the fact that juvenile fishes are nicely
coloured (lower photo), but also because the fishes are sometimes
really curious and show a very interesting behaviour. Divers usually see only smaller fishes, because of the fact that
bigger specimens prefer water depths of more than 100 metres. I have
seen smaller ling already in less than 10 metre depth. The ling can become up to 180 cm long and reach a weight of more
than 35 kg. Divers see most frequently specimens between 30 and 70 cm
and the bigger ones are mostly observed at wrecks further outside
the coast. Lings prey on other fishes and crabs and flee into caves when a
diver comes to close. However, it can be observed also sometimes
swimming around. From their caves they can sometimes be lured by
moving the light of a small and weak torch on the bottom in front of
the entrance. Some ling swim straight to the light cone, some even
directly to the lamp. The bigger ling are usually more courageous
than smaller ones. |
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Froschdorsch (Raniceps
raninus) Norw.:
Paddetorsk Der Froschdorsch ist so ziemlich der scheueste
Fisch, den man regelmäßig sehen kann. Er ist nicht selten und
manchmal sieht man sogar mehrere bei einem Nachttauchgang. Der
Froschdorsch ist dabei jedoch meistens so tief unter Felsen
verborgen, dass man ihn unmöglich fotografieren kann. Manchmal
konnte ich auch schon Exemplare dieses bis zu 30 cm langen dunklen
Dorschfisches schutzlos entdecken. Sie gerieten jedoch
augenblicklich in Panik und schossen davon. Auf den Fotos war nur
noch eine Sedimentwolke zu sehen. |
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Tadpole fish / Lesser forkbeard
(Raniceps
raninus) Norw.:
Paddetorsk
The
tadpole fish is more or less the shyest fish that we see regularly
at our dive sites. It is not rare and sometimes one sees even
several of them at one night dive. Nevertheless, the tadpole fish is
usually hidden so deeply under rocks and stones that it is
impossible to take a photo. Sometimes I found one of these dark up to 30 cm long cod fish
outside its cave. But then they got immediately in panic and shot
away. On the photos only a cloud of sediment was to be seen later. |
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Seeteufel
(Lophius piscatorius)
Norw.: Breiflabb Der Seeteufel ist für Taucher ein
spannender Fisch und kommt an unseren Tauchplätzen glücklicherweise
sehr häufig vor, anders als in Südnorwegen. Seeteufel sind
einerseits wegen ihres merkwürdigen Aussehens interessant,
andererseits ist wohl auch kein anderer Fisch so wenig auf Flucht
vor Tauchern bedacht. Die Fische zu entdecken ist oft eine Kunst und
bedarf eines geübten Auges, etwas Ausdauer und möglichst auch etwas
Wissen über aussichtsreiche Plätze. Kleinere Seeteufel finden sich
hier fast überall, größere Fische meistens auf der Außenseite der
Inseln. Sie lauern auf allen möglichen Arten von Untergrund, graben
sich im Sand ein, oder legen sich einfach zwischen abgestorbenen
Kelpblättern auf die Lauer nach anderen Fischen. Sie sind dann häufig kaum noch zu
entdecken. Die meisten sind eher klein und die größten Seeteufel die
ich bisher bei meinen Tauchgängen entdecken konnte waren etwa 80 cm
lang. Seeteufel verschlingen Beutefische erheblicher Größe mit ihrem
gewaltigen Maul, verfügen über spitze Zähne und Antennen um
neugierige Opfer anzulocken (daher der Name Anglerfisch). Sie können
sich auf ihren Bauchflossen über kurze Stecken "laufend" fortbewegen
(Foto oben) und ihr Fleisch zählt zu den teuersten Delikatessen des
Meeres. Seeteufel lassen sich recht einfach mit dem Messer
erlegen, wobei man natürlich nur gelegentlich möglichst große Fische
für den Eigenbedarf mitnehmen sollte. Meiner Meinung nach ist der
Fisch nicht schmackhaft genug um ihn häufig zu essen. Ihn beim
tauchen zu sehen ist wesentlich schöner! |
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Anglerfish (Monkfish)
(Lophius piscatorius) Norw.: Breiflabb
The
monkfish is an exciting fish and it is a real experience to meet one
on a dive. Fortunately, the anglerfish is very common at our dive
sites in contrast to many areas further south in Norway. Monkfishes are interesting because of their strange appearance on
the one hand; on the other hand no other fish is more trusting to
divers. The anglerfish will not flee even when touched, in most
cases. Finding the well camouflaged fishes is sometimes not very easy. When
lying on sandy bottom even beginners have a good chance to find them
with a skilled eye, but resting on hard bottom between algae makes
it nearly impossible to find them. Smaller monkfishes can be found at nearly all of our dive sites,
while you should search for the bigger specimens on the outside of
the islands. They rest under algae and kelp or even burry themselves
partly into the sand. You can easily swim only a metre beside one of
them without taking notice! Most specimens are rather small and the biggest monkfishes I found
up to now on my dives were about 80 cm long. Monkfishes take even
prey fish of considerable size to themselves with their immense
mouths. They can lure prey by moving the first antenna which is
situated directly over the huge mouth (therefore the name
anglerfish). The meat is one of the most expensive delicacies the sea has to
offer. Monkfishes can be easily caught with the knife but we do this
usually only very seldom - observing this fish underwater is much
nicer than to eat it! |
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Hornhecht
(Belone belone)
Norw.: Hornfisk
Der Hornhecht ist wieder einmal ein Fisch, welcher so weit nördlich
kaum anzutreffen ist. Da er von Tauchern generell eher
seltener beobachtet wird, weil er sich meistens dicht unterhalb der
Wasseroberfläche bewegt, wird man ihn somit in Mittelnorwegen nur in
Ausnahmefällen sichten. Das Verbreitungsgebiet dieser schlanken,
bis zu einem Meter langen,
Jäger liegt zudem tendenziell eher südlicher. In der Ostsee kann man den
Hornhecht zur Laichzeit im Mai/Juni an der Küste fangen, oder beobachten. In
Südnorwegen bis in den Herbst hinein. Das Fleisch schmeckt gut, die Gräten sind
grün gefärbt. |
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Garpike (Belone belone)
Norw.: Hornfisk
The
garpike is a fish which it is not very common to meet so far in the
north. Usually rarely seen by divers because it is living and swimming
close to the surface. It is only possible to see this fish in Mid-Norway
with a lot of luck. The distribution of this very slim and up to one
meter long fish is usually from southern Norway and further to the
south. In the western Baltic you can best meet and catch the garpike in
May and June close to the shore where a great number of these fishes
meet for spawning. The flesh is tasty
and
the bones are
green. |
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Makrelenhecht
(Scomberesox saurus) Norw.:
Makrellgjedde
Ähnlich der vorigen Art, jedoch nur bis etwa 40
cm lang und gedrungenere Form. Der Makrelenhecht ist von der
afrikanischen Westküste bis nach Südnorwegen verbreitet. Er ernährt sich
von kleinen Fischen und Krebstieren und hält sich meistens nahe der
Oberfläche auf. Mit Glück kann man den scheuen Fisch hier nachts
beobachten. |
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Atlantic saury (Scomberesox saurus)
Norw.:
Makrellgjedde
Similar
to the previous species but only up to 40 cm long and of a stouter
shape. The Atlantic saury is distributed from the western coast of Africa up to
southern Norway. It feeds on small fishes and crustaceans and prefers
very shallow water close to the surface. With some luck you can find
this fish here at night, resting. |
Kleiner Scheibenbauch
(Diplecogaster
bimaculatus) Norw.:
Dobbeltsuger |
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Two-spotted clingfish
(Diplecogaster
bimaculatus) Norw.:
Dobbeltsuger |
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Grasnadel (Syngnathus typhle)
Norw.:
Tangsnelle
Die
Grasnadel ist erstklassig getarnt und wird von den meisten Tauchern
leicht übersehen werden. Man kann sie in der westlichen Ostsee
häufig in Seegraswiesen finden, wenn man gezielt sucht. Das
Verbreitungsgebiet, dieser bis zu 35 cm langen Fische, erstreckt
sich vom Mittelmeer bis nach Nordnorwegen. Die Färbung variiert
von grünlich bis braun, oder sogar fast schwarz. Dabei sind die
Fische schön gemasert und lassen sich von den Schlangennadeln anhand
der runden Schwanzflosse unterscheiden. Von den anderen
Seenadelarten in diesen Gewässern unterscheiden sie sich durch die
schmale und hohe Schnauze, welche ideal dafür geeignet ist kleine
Garnelen, Krebse und Fischlarven von unten her zu packen. Ich konnte
beobachten wie sich die Grasnadel auf die Seite legt wenn sie Beute
am Boden schnappen möchte. |
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Broad-nosed pipefish
(Syngnathus
typhle) Norw.:
Tangsnelle
The broad-nosed pipefish is a master of camouflage
and most divers will not note this fish, even when they are very close
to it. You can find this pipefish in the western Baltic in shallow water
between eelgrass if you search for it. The distribution area of the up
to 35 cm long broad-nosed pipefish reaches from the Mediterranean up to
northern Norway. The colouration varies from green to brown or nearly black. The fishes
are coloured in nice marbling and can be confused with other pipefishes.
But the head, mouth and the small and round tail fin make it not to hard
to identify the fish. They feed on small krill and other pelagic crabs
which they suck in with their long snouts. I saw also broad-nosed
pipefishes hunting at the bottom. In some cases they moved the whole
body on the side to make a better use of the mouth with its great
underbite. |
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Große Seenadel
(Syngnathus acus)
Norw.: Stor kantnål Auch die Große Seenadel hat ihre nördliche Verbreitungsgrenze in
unserem Tauchrevier und ist deshalb seltener zu beobachten. Die
Fische können bis zu 50 cm lang werden und sind, meistens bräunlich
gefärbt, zwischen Wasserpflanzen in wenigen Metern Tiefe zu finden.
Sie sind jedoch so gut getarnt, dass man sie wohl oft übersehen
wird. Tiefer als 20 Meter wird man die große Seenadel kaum antreffen
und sie lässt sich von den anderen verwandten Arten anhand der
Größe, bzw. der hornigen Haut unterscheiden. Die Nahrung besteht
aus kleinen Garnelen und Fischlarven und der absolute
Lieblingsstandort sind Seegraswiesen. |
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Greater pipefish
(Syngnathus acus)
Norw.: Stor kantnål
Also
the greater pipefish has its most northern distribution in our diving
area and is, because of this rarely seen here. The greater pipefish can
reach up to 50 cm in length and is most common found between eelgrass
and various algae in shallow water. It is well camouflaged and sometimes
difficult to find. Deeper than 20 metres they are rarely seen and it is
easy to identify them because of its horny skin, the form of the head
and the size adult specimens can reach. The greater pipefish feeds on small crabs, molluscs and fish larvae. It
is the biggest pipefish in northern waters and can also be found in
brackish water. |
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Kleine Seenadel
(Syngnathus rostelatus)
Norw.: Liten
kantnål
Oft nur schwer zu entdecken zwischen Pflanzen und Steinen und nur bis zu 17 cm
lang. Verbreitet von der Biscaya bis nach Westnorwegen und besonders
häufig im Frühjahr in der westlichen Ostsee zu beobachten, wo man sehr
oft mehrer Exemplare pro Tauchgang finden kann. Kleine, runde
Schwanzflosse, kantiger und horniger Körper, sehr ähnlich der Großen
Seenadel, aber Kopf und Schnauze proportional kürzer. Zu finden in
geringen und sehr geringen Wassertiefen auf Sandboden und zwischen Algen
und Steinen. |
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Nilsson`s pipefish
(Syngnathus rostelatus)
Norw.: Liten
kantnål
Often very hard to observe between algae and stones and only up to 17 cm
long. Distributed from the Bay of Biscay up to western Norway and
particularly very often observed in spring and summer in the
western Baltic where it is absolutly common to find many specimens on
every dive. Small and round tail fin, body robust and angular, very
similar to the greater pipefish but distinguished by the shorter head
and snout in proportion to the body. Can be found on sandy bottom
and between stones and algae in shallow and very shallow water. |
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Große Schlangennadel
(Entelurus aequorus)
Norw.:
Stor Havnål Die Große Schlangennadel ähnelt der großen Seenadel sehr
in Lebensraum, Nahrung und Verhalten. Mit etwas Übung kann man die
beiden Arten gut unterscheiden und wenn wir in Mittelnorwegen bei unseren Tauchgängen
einem Fisch dieses Aussehens begegnen, ist es fast immer die Große
Schlangennadel. Weibchen werden bis zu 60 cm lang, erreichen
jedoch so weit nördlich selten diese Größe. In der westlichen Ostsee
und im Kattegat konnte ich diese Fische ebenfalls häufig beobachten
und hier lag die Durchschnittgröße etwas höher. An unseren
Tauchplätze kann man die Schlangennadel eigentlich zu fast jeder
Jahreszeit in geringen Wassertiefen finden. Meistens sind sie gut
zwischen Pflanzen verborgen und oft nicht leicht zu entdecken.
Häufig findet man dann jedoch mehrere Exemplare dicht beieinander. Biologisch interessant ist die Tatsache, dass das Männchen den Laich
vom Weibchen übernimmt und am Bauch mit sich trägt bis die Jungen
schlüpfen. |
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Snake pipefish
(Entelurus aequorus)
Norw.:
Stor Havnål
The
snake pipefish is the most common pipefish at out dive sites and you can
find it on nearly every dive at the coast if you search for them. It
seems to me that they are less common inside the fjords. This species is with its colouration easy to identify and easier to
recognise than other pipefishes. Females can reach a length of 60 cm but
are usually smaller in the northern area of their distribution up to
northern Norway. In the western Baltic and the Kattegat these fishes are
also very common and reach their maximum size often. At our dive sites it is possible to see the snake pipefish in spring as
well as during the summer in shallow water. The fishes hide between
eelgrass and other algae and sometimes you can find some specimens close
together. Interesting is the fact that after the spawning in summer the
males take the around 1000 eggs from the females and carry them attached
to their bellies until the hatching after four weeks. The eggs are attached by a mucus layer and receive blood containing
oxygen and nutrition from the male. |
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Kleine Schlangennadel
(Nerophis ophidion) |
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Wurmfisch
(Nerophis lumbriciformis) Norw.:
Krumsnutet havnål
Nur schwer zu entdecken ist dieser bis zu 17 cm
lange Fisch, obwohl er von Nordafrika bis nach Mittelnorwegen recht weit
verbreitet ist. Anhand der kurzen Schnauze recht leicht von den
anderen See- und Schlangennadeln zu unterscheiden. Die Färbung kann
natürlich variieren. Die Maulöffnung zeigt nach oben und die Nahrung
besteht aus Fischlarven und Krebstieren. Das Männchen trägt den Laich
mit sich am Bauch bis die Larven schlüpfen. Bevorzugt flaches Wasser. |
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Worm pipefish
(Nerophis
lumbriciformis)
Norw.:
Krumsnutet havnål
Only
rarely observed because of its small size of only up to 17 cm in length
and usually well camouflaged in shallow water this pipefish is
distributed from northern Africa to Mid-Norway. Easily distinguished from other pipefishes by the short and upwardly
curving snout. It feeds on fish larvae and crustaceans and the males
carry the up to 150 eggs at the belly until the larvae hatch. The
colouration can vary but brown and green are very common. |
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Seestichling
(Spinachia spinachia)
Norw.:
Tangstikling Der
Seestichling ist hier vereinzelt zu beobachten. Er kommt in der
westlichen Ostsee häufiger vor und ich konnte die bis zu 20 cm
langen Fische hier schon häufig
nachts bei der Jagd nach kleinen Garnelen, angelockt vom Schein der
Tauchlampe, beobachten. Im Hafen von Skingen kann man im Sommer
an den Steinmolen eigentlich immer Seestichlinge finden, wenn man
sie sucht. Sie halten sich in wenigen Metern Tiefe, oder direkt
unterhalb der Oberfläche auf. Auch der Seestichling betreibt
Brutpflege, beginnend mit dem Bau eines Nestes aus Wasserpflanzen
durch das Männchen. Die Weibchen sterben nach dem Ablaichen und die
Männchen bewachsen anschließend die Eier, um vier bis fünf Wochen
später ebenfalls zu sterben. Somit beträgt die Lebensspanne maximal
1,5 Jahre. |
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Sea stickleback
(Spinachia spinachia)
Norw.:
Tangstikling
The sea
stickleback is rare
so far in the north, not that common as in the western Baltic, for
example. Here it is possible to see these interesting looking, up to 20
cm long fishes hunting at night. They prey on small krill, which is
drawn toward the light from the diving-lamps. Inside the harbour of Skingen you can see this fish in summer on nearly
every dive in very shallow water very close to the shore and the
surface. The sea sticklebacks also care for its spawn. The males build a nest
within seaweeds in which the females lay 150 to 200 eggs. The females
die shortly after spawning and the males guard the nests for the next
four or five weeks and die after that. So the sea stickleback can reach
only 1.5 years of age. |
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Petersfisch/Heringskönig
(Zeus
faber) Norw.: Sankt Petersfisk Dieser
unverwechselbare und bis zu 70 cm lange und bis zu 9 kg schwere Fisch ist eigentlich ein
Bewohner des Mittelmeeres und der Atlantikküsten südlich der Britischen
Inseln. Gelegentlich kann man ihm jedoch auch entlang der
norwegischen Süd- und Westküste begegnen. Der Heringskönig lebt in
seinem Hauptverbreitungsgebiet auch häufig in kleinen Gruppen und macht
Jagd auf kleine Fische, die ihm zu nahe kommen. |
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John dory (Zeus
faber) Norw.: Sankt
Petersfisk Easy to distinguish
from all other fishes and up to 70 cm long and with a maximum weight of
up to 9 kg. Common in the Mediterranean and south of the British
Isles it is possible to meet this strange fish also in Southwest Norway. Futher in the south sometimes observed in small shoals but in its
northern distribution area only rarely and singe living seen. John dory
prey on small fishes like the herring. It is not a very good swimmer and
waits that the prey comes close to it to dart forward and swallow the
small fish. |
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Dreistachliger Stichling
(Gasterosteus aculeatus)
Norw.:
Trepigget
stingsild Der Dreistachlige Stichling lebt sowohl im
Süßwasser, als auch im Meer. Hier trifft man die Fische meistens in
Häfen und im flachen Wasser in größeren Schwärmen an. Die fünf bis
sieben Zentimeter langen Fische betreiben intensive Brutpflege,
wobei das Männchen im Frühsommer ein Nest aus Pflanzenteilen baut,
ein kleines Revier verteidigt und sich in dieser Zeit stark rötlich
färbt. Die Nahrung besteht aus kleinen Larven, Würmern, usw. und
die maximale Lebenserwartung des Stichlings beträgt nur etwa drei
Jahre, wobei die meisten bereits nach der ersten Fortpflanzung nach
einem Jahr sterben. |
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Three-spined stickleback
(Gasterosteus aculeatus)
Norw.:
trepigget
stingsild
The
three-spined stickleback can exist in seawater as well as in freshwater.
In the sea you find this five to seven centimetres long fish usually in
very shallow water where it occurs in big shoals. When spawning begins the males make nests of algae and defend a small
territory. They are coloured reddish at the belly during this time. The three-spined stickleback feeds on insect larvae, worms, crabs and
molluscs. They can reach an age of three years, but most of them die
after the spawning in their first year. |
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Kleiner Rotbarsch
(Sebastes viviparus)
Norw.:
Lusuer
Dieser kleine Fisch lässt sich bei
fast jedem Tauchgang, den wir machen, beobachten. Er ist wenig
scheu, manchmal regelrecht neugierig und oft recht bewegungsfaul.
Meistens trifft man auf die Fische in kleinen Gruppen, oder
Schwärmen in Wassertiefen ab etwa 15 Metern. Es handelt sich hierbei
um eine andere Art als den, als Speisefisch bekannten, großen Rotbarsch,
welcher in wesentlich größeren Wassertiefen lebt und deshalb von
Tauchern praktisch niemals beobachtet wird. Der Kleine Rotbarsch
erreicht nur etwa 30 cm Länge und schmeckt gegrillt zwar auch nicht
schlecht, wird aber eigentlich kaum gegessen. Der bevorzugte Lebensraum
ist
felsiger Untergrund mit Versteckmöglichkeiten und Wracks. Hier
schweben sie meistens reglos über dem Boden und schwimmen nur einige
Meter, wenn man ihnen zu nahe kommt. Man trifft
die Fische sowohl in den Fjorden, als auch vor der Küste etwa in
gleicher Häufigkeit an. Die größten Schwärme konnte ich bisher an
den Außenriffen beobachten. Interessant ist die Tatsache, dass der
Kleine Rotbarsch lebende Junge zur Welt bringt. Sie können maximal
30 Jahre alt werden und ernähren sich von kleinen Fischen und
Krustentieren.
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Norway redfish
(Sebastes viviparus)
Norw.:
Lusuer
This small and friendly fish is very common and we see it on nearly
every dive we do. It is not shy, sometimes really curious and it seems
like it does not like to swim too much. Most often you can see this fish
in small groups or shoals deeper than 15 metres. The Norway redfish is
another species than the bigger redfish, which is a well known
commercially caught fish with tasty flesh. But the redfish occurs in
deep water and is usually not observed by divers. The Norway redfish reaches 30 centimetres of length and has also tasty
flesh. It is best grilled but it is too small to be interesting for
commercial uses. This fish likes hard bottom with big stones and small caves and holes.
Also very common at wrecks. Here you can see these fishes floating some
metres above the bottom without any movement. And if you come to close
they will swim only few metres and stop again. The Norway redfish is common at the coast as well as it is inside the
fjords. The biggest shoals I saw occured at the reefs outside (see photo
to the left!). Interesting is the fact that the Norway redfish lays no eggs but gives
birth to up to 30,000 live young. It can reach an age of 30 years and
feeds on bottom-living organism (crabs, worms, fishes ...). |
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Grauer Knurrhahn
(Eutrigla gurnardus)
Norw.: Knurr
Den Grauen Knurrhahn sieht man zwar
nicht bei jedem Tauchgang, aber doch mit einiger Regelmäßigkeit.
Besonders bei Nachttauchgängen kann man ihn sowohl in den Fjorden,
als auch vor der Küste antreffen. Gelegentlich sieht man sie auch
tagsüber in Wassertiefen von mindestens 15 Metern. Die Färbung
variiert, wie auch auf den Fotos rechts zu sehen ist. Trotzdem ist
der Fisch recht gut von anderen Arten zu unterscheiden, ausgenommen
des selteneren Roten Knurrhahns. Sehr charakteristisch sind die
Brustflossenstrahlen, welche zum "gehen" verwendet werden. Die
Fische können etwa 45 cm groß werden, sind Taucher gegenüber oft
recht zutraulich und ernähren sich von verschiedenen Bodenorganismen
und kleinen Fischen. Angelt man auf Plattfische, so wird man sie
gelegentlich als Beifang am Haken haben. |
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Grey gurnard
(Eutrigla gurnardus)
Norw.: Knurr
The
grey gurnard is more frequently observed by divers along the Norwegian
coast than the tub gurnard. We see this fish most regularly on night
dives inside fjords but also outside the coast. Sometimes you can meet
the grey gurnard also during daytime and normally in a depth of at least
15 metres. The colouration varies as you can see on the photos. But
nevertheless it is easy to identify and to distinguish from other
species. Really prominent are the fin rays used as some kind of walking legs to
move slowly on soft bottoms and search for food (bottom-dwelling
organism). The grey gurnard can reach a length of approximately 45 cm
and some specimens are trusting to divers and let them come very close.
Other specimens are shyer and will swim away. Fishing for flatfishes you
will catch the grey gurnard sometimes as a by-catch. The flesh is white
and tasty but most specimens are too small for cooking! |
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Roter Knurrhahn
(Trigla
lucerna) Norw.:
Rødknurr Zu finden von der afrikanischen Westküste, über das
Mittelmeer bis nach Nordnorwegen. Der Rote Knurrhahn ist eher südlich
verbreitet und entlang der norwegisch Küste wird man ihn deutlich
seltener finden als den Grauen Knurrhahn, besonders im Norden. Mit
einer Länge von bis zu 75 cm und einem Gewicht von über 5 kg deutlich
größer als die vorige Art, findet man ihn meistens in Küstennähe auf
sandigem und schlammigen Grund. Die Nahrung besteht aus verschiedenen
Bodenorganismen. Angler kennen den Roten Knurrhahn als Beifang und
wissen das er auch große Pilker attackiert. Das Fleisch ist sehr schmackhaft und so kann man größere Exemplare erstklassig in der Küche
verwenden. Wir sehen diesen Fisch an unseren mittelnorwegischen
Tauchplätzen sehr selten. |
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Tub gurnard (Trigla
lucerna)
Norw.:
Rødknurr
Distributed from the coast of western Africa, in the Mediterranean and
north to the northern Norway. The tub gurnard is a more southern species than the grey gunard and you
will find this fish less common in Norwegian waters, especially up in
the northern areas. With a length up to 75 cm and a weight of 5 kg it
can be much bigger than the previous species. It prefers sandy and muddy
bottoms close to the shore. It feeds on various bottom-living organisms and fishes. Hobby fishermen
know that the tub gurnard attacks also big lures. The flesh is very
tasty and big specimens can be used as a high-class food fish in the
kitchen! Due to the fact that the tub gurnard is not that common in northern
waters it has no commercial value here. We see this fish only rarely at our dive sites in Mid-Norway. |
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Seebull
(Taurulus bubalis)
Norw.: Dvergulke Nur
bis zu 17 Zentimetern lang wird dieser Fisch und wohl
allgemein häufig für einen kleinen Seeskorpion gehalten. Man kann
ihn aber einfach anhand des langen Dornen auf dem Kiemendeckel
unterscheiden und wird ihn hin und wieder auch finden, wenn man sich
die Mühe macht zu suchen. Meistens wird man vor der Küste im
flachen Wasser, z.B. in Häfen, Buchten, oder im Kelp, erfolgreich
sein. Die Färbung passt sich, zur besseren Tarnung, der Umgebung an
und variiert allgemein von grün bis rot. Die Nahrung besteht aus
kleinen Bodentieren und Fischen, die Geschlechtsreife erreichen die
Fische nach zwei Jahren.
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Longspined bullhead
(Taurulus bubalis)
Norw.: Dvergulke
With a
maximum length of only 17 centimetres most divers will think this fish
is a small shorthorn sculpin (which is more common in most areas of
distribution) and not another species. It is possible to distinguish it
from related species by a long spin on the gill covering. You can find them in shallow water, for example in harbours, bays, or in
the kelp-forest. The colouration can change and will give good camouflage to the
longspined bullhead. It varies from green to reddish and brown. It feeds
on small crustaceans, worms and small fishes and sexual maturation
occurs at the age of two years. |
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Seeskorpion (Myoxocephalus scorpius)
Norw.: Vanlig ulke Den gewöhnlichen Seeskorpion kennen wohl die meisten Taucher
aus der heimischen Ostsee, wo man ihm besonders bei Nachttauchgängen
und an Hafenanlagen ziemlich häufig begegnen kann. Das Foto
rechts zeigt den Laich eines Seeskorpions an der Spundwand eines
Hafens bei Eckernförde, der Fisch lag daneben und bewachte es vor
Räubern. Das Foto darunter zeigt einen der Fische an einem unserer
Tauchplätze in Norwegen, wo er sich zwischen abgerissenen
Tangblättern versteckt und eine rötliche Färbung angenommen
hat. Die Fische sind hier eigentlich nicht selten, man wird sie
aber, aufgrund der guten Tarnung und der reichlichen
Versteckmöglichkeiten weniger häufig sehen als in der Ostsee. Dafür
ist jedoch die Färbung hier oft schöner ausgeprägt. Der
Seeskorpion kann bis zu 60 cm lang werden und ist die größte von
mehr als 10 ähnlichen Arten in nordeuropäischen Meeren. Er lebt
räuberisch und bevorzugt flaches Wasser. |
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Shorthorn sculpin
(Myoxocephalus scorpius)
Norw.: Vanlig ulke
This
common fish is well-known by most people that dive in the Baltic Sea and
the North Sea. It is often observed during night dives in harbours and
close to the shore in shallow water. The photo to the left shows the spawn of a shorthorn sculpin inside a
harbour near Eckernförde (Germany/Baltic Sea). The fish was close to the
eggs, guarding them! The photo below shows a shorthorn sculpin at one of our dive sites in
Norway were you sometimes can find reddish coloured specimens - well
camouflaged between the kelp. This fish is not rare but in many cases divers will not recognise it
even when they are very close to it because of the camouflage
colouration. During the day it is often hidden under stones or algae. The shorthorn sculpin can reach a length of 60 cm and is the biggest of
more than ten similar species in Northern Europe. It usually preys on
other fishes and crabs by waiting for them camouflaged on the bottom. It
attacks by shooting out of its hide and swallow the prey whole. |
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Zwergseeskorpion
(Microenophrys
lilljeborgi) Norw.: - Der kleinste
Vertreter der Seeskorpione in nördlichen Gewässern mit einer maximalen
Länge von nur etwa acht Zentimetern. Verwechseln kann man ihn am
ehesten mit dem Seebull, jedoch fehlen bei dieser Art die kurzen
Bartfäden in den Maulwinkeln. Der Zwergseeskorpion bevorzugt
Küstennähe und flaches Wasser. Hier verbirgt er sich zwischen Steinen
und Pflanzen. Die Nahrung besteht aus kleinen Krebsen, Larven, Würmern,
Fischen, usw. Die Eier werden in Ballen an Steine geheftet und
meistens vom Männchen bewacht. |
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Norway bullhead
(Microenophrys
lilljeborgi) Norw.: -
The
smallest sculpin species in northern waters with a maximum length of
only eight centimetres. It can be confused with the longspined bullhead but does not have the
short barbells in the corners of the mouth. The Norway bullhead prefers
shallow water close to the shore and hides between stones and algae. They feed on small crustaceans, larvae and fishes. The Norway bullhead attaches egg masses to stones and the male guards
the eggs during the following weeks. |
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Steinpicker (Agonus cataphractus)
Norw.:
Panserulke
Dieser unverwechselbare und merkwürdig aussehende
Fisch ist vom Englischen Kanal bis Norwegen und Island verbreiten.
In der westlichen Ostsee kann man ihn häufig beobachten. Der
sicherste Platz überhaupt um ihn zu finden ist wohl der Kleine Belt.
Beispielweise direkt bei dem bekannten Campingplatz "Gammel
Ålbo" konnte ich im
Herbst bei jedem Tauchgang mindestens 20 dieser Fische sehen, die
sich bei Nachttauchgängen sogar vom Boden lösten um im Schein der
Lampe nach den hunderten von Flohkrebsen zu jagen, die hier tanzten.
Steinpicker zeigen kaum Scheu gegenüber Tauchern und lassen sich gut
fotografieren. Die Fische werden bis zu 20 cm lang und man findet
sie in geringen Tiefen auf sandigem, oder kiesigen Boden. Im Winter
findet man den Steinpicker in größeren Wassertiefen bis zu 500
Metern. Ich konnte sie allerdings auch schon bei Wassertemperaturen
von ein bis zwei Grad in geringeren Tiefen finden. Die Fische waren
dann sehr träge und ließen sich sogar berühren, ohne direkt darauf
zu reagieren. Die Haut ist massiv und hornig. |
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Hooknose/Pogge
(Agonus cataphractus)
Norw.:
Panserulke
This
strange looking fish is really easy to identify. It is distributed from
the British east coast to Norway and Iceland. In the western Baltic it
is observed by divers frequently. The best site to meet this fish I know
is the Lille Belt in Denmark. For example at the well-know camping place
"Gammel Ålbo" it is possible to find in autumn at least 20 hooknoses on
one night dive! Sometimes you can see these fishes not laying on the
bottom, but swimming in the water and preying on small crabs attracted
by the light of the diving-torch. The hooknose is a trusting fish and allows divers to come very close to
them, take photos, or even touch them. It can become max. 20 cm long and
prefers sandy or gravelly bottoms. During the winter the hooknose will
live in deeper water down to 500 metres. But I found this fish also in only one or two degree cold water in a
shallow area. These specimens were really lazy and it was possible to
pick them up and lay them back on the bottom, without that they seemed
very disturbed to me. The skin is thick and horny. |
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Seehase
(Cyclopterus lumpus)
Norw.: Rognkjeks /
Rognkall Wie auf dem Foto rechts gut zu sehen ist, bewacht auch
der Seehase seine Nachkommen bis zum Schlüpfen. Das Foto entstand an
einem unserer Tauchplätze in Norwegen und kurz zuvor hatte dieser
männliche Seehase (nur sie bewachen!) mutig einen Seewolf
vertrieben, der sich über den Laich hermachen wollte. Es war
beeindruckend zu sehen wie der friedliche Fisch ohne Fangzähne auf
den wehrhaften Seewolf einbiss. Vermutlich haben eher wir den
Angreifer vertrieben und uns konnte der Seehase deutlich
besser akzeptieren, auch wenn er sich immer wieder dicht vor den
Laich schob um uns fernzuhalten. Männliche Seehasen sind rötlich gefärbt und werden viel öfter
beobachtet als die größeren und dunkleren Weibchen. Man kann sie
häufig im April bei der Brutpflege beobachten (sie nehmen ihre
Aufgabe dabei so ernst, dass sie stranden und sterben wenn das
Weibchen die Eier zu flach ablegt und sie bei Ebbe trocken fallen!),
aber in Norwegen auch regelmäßig im Sommer. Sie werden bis zu etwa
60 cm lang und in Skandinavien befischt, wobei leider allgemein nur
der Laich als Kaviarersatz verwendet wird. Das untere
Foto zeigt einen knapp zwei Zentimeter langen Seehasen, zufällig
entdeckt vor dem Hafen der Insel. |
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Lumpsucker
(Cyclopterus lumpus)
Norw.: Rognkjeks
/ Rognkall
As you can see on the photo to the left the
lumpsucker guards the egg masses up to the hatching, too. The photo was
taken at one of our dive sites in Norway and shortly after this male
lumpsucker (only the male fishes guard the eggs!) attacked courageously
a wolffish that wanted to feed on the eggs. It was impressive to see how
the peaceful fish without sharp teeth tried to bite the big wolffish
with its huge jaws full of big teeth.
The
wolffish was more afraid of us than the lumpsucker and the lumpsucker
was not happy about us coming closer and closer, but we were easier to
accept for him than the wolffish as it moved its body between us and the
eggs to protect them. Male lumpsuckers are coloured reddish and they are much more often
observed than the bigger and darker females. One can observe them often
in spring in the western Baltic while guarding the spawn (they take it
very seriously and even if the female laid the eggs in to shallow water
in the intertidal zone the male will stay and die when no water is left
at low tide!) but in Norway also frequently in summer. They become up to
about 60 cm in length and in Scandinavia there is some commercial
fishing for the lumpsucker. But it is a shame that usually only the
spawn is used as a caviar substitute. The lower photo shows a just two
centimetre long lumpsucker, by chance discovered outside our harbour on
the island. |
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Wolfsbarsch (Dicentrarchus
labrax) Norw.: Havabbor Der Wolfsbarsch
hat ein eher südliches Verbreitungsgebiet, man kann ihn jedoch am
nördlichen Rande seines Verbreitungsgebietes auch in Südnorwegen sehen. Große Exemplare erreichen eine Länge von über einem Meter. Eigentlich
ein Schwarmfisch, wird man ihn jedoch weit im Norden eher einzeln und
zufällig sichten. Die Nahrung besteht aus anderen Fischen und der
Wolfsbarsch bevorzugt Küstennähe, wobei er sogar in Flussmündungen
eindringt. |
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European sea bass
(Dicentrarchus labrax)
Norw.: Havabbor
The sea
bass has a more southern area of distribution but with some luck you can
see or catch a specimen in Southern-Norway. Adult specimens can reach a length of over one metre. This is usually a fish that occurs in shoals but you will find the sea
bass living single so far up in the north. The sea bass preys on other fishes and prefers areas close to the coast,
inside fjords and sometimes even found migrated far into rivers. |
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Bastardmakrele (Pferdemakrele)
(Trachurus trachurus)
Norw.: Taggmakrell Eher selten zu beobachtender Freiwasserfisch, welcher sich nur im
Sommer entlang der norwegischen Küsten aufhält. Gelegentlich sieht
man die bis zu 60 cm langen Fische nachts am Boden, auch in der
westlichen Ostsee habe ich ihn so schon fotografieren können. Tagsüber
jagen die Fische in Schwärmen eher im flacheren Wasser und lassen
sich nachts auf den Boden sinken um hier zu ruhen. Wie auch die
jungen Wittlinge, sind die Nachkommen der Bastardmakrele immun gegen
das Nesselgift der Haarqualle und verbringen die erste Zeit im
Schutz ihrer Tentakeln. Angler kennen die Bastardmakrele
vermutlich als Beifang in den Makrelenschwärmen. In Norddeutschland
werden sie auch als "Stöker" bezeichnet. |
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Horse mackerel
(Trachurus trachurus)
Norw.: Taggmakrell
The
horse mackerel is not frequently observed by divers, especially not this
far in the north. Usually you can find this up to 60 cm long fish along
the Norwegian coast only in the summer resting at the bottom at night.
We observed them in southern Norway as well as in the western Baltic
Sea. During the day they prefer shallow water and swim in shoals, often mixed
together with other species. Young horse mackerels are immune against the poison of the hair
jellyfish and spend their first period in the protection of its
tentacles. Hobby fishermen know the horse mackerel as a by-catch when they fish for
mackerel. In some European countries this fish has many different names. |
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Nordischer Meerbrassen /
Graubarsch (Sparus aurata) Norw.: Pagell
Der Nordische Meerbrassen bevorzugt tiefes Wasser und wird Tauchern nur
sehr selten begegnen. Nördlich bis Südnorwegen verbreitet, bevorzugen
sie sandigen Boden und erreichen eine Körperlänge von etwa einem halben
Meter. Die Nahrung besteht aus Muscheln, Schnecken und Würmern und
das Hauptverbreitungsgebiet erstreckt sich westlich der Britischen
Inseln. |
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Blackspot seabream (Sparus aurata)
Norw.: Pagell
The
blackspot seabream prefers deep water and is usually not observed by
divers. Mainly distributed west of the British Isles but also found
further to the north up to South Norway the blackspot seabream likes
sandy bottom and is normally up to 50 cm long. It feeds on small bivalves, snails and worms. |
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Meeräsche (Dicklippige)
(Chelon
labrosus) Norw.:
Tykkleppet multe
Die Meeräsche ist ein sehr scheuer Fisch, den
man meistens nur aus größerer Entfernung kurz sieht. Mit einer Länge von
bis zu 75 cm und einem Gewicht von bis zu 5 kg, erstreckt sich das
Verbreitungsgebiet vom Senegal bis nach Nordnorwegen. Während in der
deutschen und dänischen Nordsee, sowie in der westlichen Ostsee
Begegnungen nicht so selten sind, ist die Bestandsdichte weiter nördlich
wohl eher gering. Sowohl in der Eckernförder Bucht, als auch um Fehmarn
konnte ich diesen erstklassigen Speisefisch in Häfen beobachten. Die
Nahrung besteht aus Algen und kleinen Wirbellosen. |
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Thick lip grey mullet
(Chelon
labrosus) Norw.:
Tykkleppet multe
The
thick lip grey mullet is a very shy fish and usually it will flee from
divers before these can see the fish. With a size of up to 75 cm in length and a weight of up to 5 kg is this
species distributed from Senegal up to North Norway. While it is not that unusual to find this fish along the German and
Danish North Sea coast and in the western Baltic Sea, it is only rarely
observed further north. We saw the thick lip grey mullet in the Baltic
Sea. In the Eckernförder bay and around the island of Fehmarn we
observed this excellent food fish in some harbours. They feed on algae
and small invertebrates. |
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Streifenbarbe
(Mullus surmuletus)
Norw.:
Mulle Ein sehr farbenprächtiger Fisch ist die
Streifenbarbe, wobei sie die Färbung am Tage stark von der nachts
variiert. Der bis zu 40 cm lange Fisch ist eigentlich ein
typischer Mittelmeerbewohner und wird hier meistens in Schwärmen
beobachtet. Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich von den
Kanarischen Inseln bis Südnorwegen. An den Grenzen des
Verbreitungsgebietes trifft man meistens einzelne Fische an. Das
Foto zeigt einen Fisch im Kleinen Belt. Vermutlich sind dies die
einzigen Unterwasseraufnahmen dieses Fisches so weit in der Ostsee.
Zu sehen ist hier die typische und prächtige Nachtfärbung, während
die Fisch tagsüber weniger farbenfroh sind und ein roter Streifen
auf der ganzen Länge über den Köper (inklusive des Auges) läuft. Die Streifenbarbe bevorzugt Wassertiefen von etwa 20 Metern und mehr
in Ufernähe. Hier sucht sie auf weichem Boden mit den beiden
markanten Barteln nach Weich- und Krustentieren. Die
Streifenbarbe wird in den letzten Jahren im nördlichen
Verbreitungsgebiet von Jahr zu Jahr häufiger gesichtet und gefangen! |
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Striped red
mullet
(Mullus surmuletus)
Norw.:
Mulle
The
striped red mullet is a very colourful fish and the colouration changes
every night. By night it has often strong reddish spots while it has a
red stripe all along the body and over the eye during the day. Up to 40 cm long this typical Mediterranean fish is distributed from the
Canary Islands to South Norway. Usually living in shoals it is normally
observed single in Northern Europe. The specimen on the photo I shot in the western Baltic Sea on a night
dive at around 20 metres depth are probably the first underwater photos
showing a striped red mullet so far inside the Baltic Sea. This fish prefers soft bottoms close to the shore and is most common to
see between 20 and 50 metres depth but it may occur from few metres down
to around 100. They use their long barbells as sensory feeler to search for worms,
larvae and small crustaceans. The striped red mullet is a fish that has become more and more common in
Northern Europe during the last years. Single living specimens migrates
further and further up to the north along the Norwegian coast. |
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Schwarzäugiger Lippfisch /
Goldmaid (Symphodus
melops) Norw.: Grønngylt
Diesen hübschen Lippfisch sieht man leider an unseren Tauchplätzen in
Mittelnorwegen kaum, während er weiter südlich sehr häufig vorkommt. Bei einer Länge von bis zu etwa 30 cm, besteht seine Nahrung aus
Kleintieren, besonders Miesmuscheln. Er lässt sich anhand der Färbung
mit etwas Übung von den anderen Arten gut unterscheiden. Zur
Laichzeit im Frühsommer baut das Männchen ein Nest, in welches das
Weibchen die Eier legt. Die Fische bevorzugen Küstennähe und flaches
Wasser. |
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Corkwing wrasse
(Symphodus
melops) Norw.: Grønngylt
This pretty small wrasse is only rarely seen by divers at our dive
sites in Mid-Norway. In southern Norway it is very common. Up to
about 30 cm long the corkwing wrasse is easy to distinguish from
most other species. It feeds on small invertebrates, especially blue
mussels. When spawning occurs during spring and summer the male builds a nest
of algae for the females to lay the eggs. The corkwing wrasse
prefers shallow water close to the shore. |
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Kleinmäuliger Lippfisch
(Centrolabrus exoletus) Norw.: Gressgylt
Dieser quirlige kleine Fisch ist auch an
unseren Tauchplätzen in Mittelnorwegen gewöhnlich, jedoch ist er nicht
so leicht zu beobachten und noch schwieriger zu fotografieren! Er
wird nicht einmal 20 cm lang, ist schimmernd bläulich gemasert und
bevorzugt Küstennähe und flaches Wasser. Nahrung und Verhalten ähneln
sehr der vorigen Art. |
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Rock cook
(Centrolabrus exoletus) Norw.: Gressgylt
This
small and lively fish is common at most of our dive sites in Mid-Norway.
But it is usually relatively shy and it is not easy to come close and
even more difficult to take a photo! The rock cook can reach a length of 20 cm and is coloured light bluish.
It prefers shallow water close to the shore and we observe it usually
outside the coast in the kelp forrest. It is very similar to the last
species. |
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Kuckuckslippfisch (Labrus bimaculatus)
Norw.:
Blåstål/Rødnebb Der Kuckuckslippfisch ist für jeden Fotografen eine echte
Herausforderung und zudem farblich der prächtigste Fisch in norwegischen
Gewässern. Bunt sind hierbei jedoch nur die Männchen, während die Weibchen
schlicht braun gefärbt sind. Ein Männchen bewacht in der Regel mehrere
Weibchen in seinem Revier, wobei er gegen Rivalen dabei nicht besonders aggressiv
vorgeht. Wie sehr die Fische auf die Farbe blau geprägt sind habe ich einmal
gemerkt als sich ein Lippfisch offensichtlich sehr für meinen blauen Trockenhandschuh
interessierte. Die Fische ernähren sich von Bodenorganismen, z.B. Schnecken, und
halten sich recht standorttreu in flachem Wasser auf. Im Sommer kann man die bis
zu 35 cm langen Fische bei fast jedem Tauchgang, an felsigen Tauchplätze in eher
geringen Tiefen, sehen. Lippfische besitzen
allgemein die Fähigkeit das Geschlecht zu wechseln, was sie meistens auch im
Laufe ihres, bis zu 17-jährigen Lebens, mehrfach tun. |
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Cuckoo wrasse
(Labrus bimaculatus)
Norw.:
Blåstål/Rødnebb
The
cuckoo wrasse is a real challenge for every photographer. It is the most
colourful fish in Norwegian waters. But only male fishes are attractive
bluish coloured with a darker or sometimes orange marbling. Females are
coloured insignificant brown. Usually the male guards a small territory and some females but I have
never observed that two males had a hard conflict with each other. If
one male swims into the territory of another one it will usually flee
when it realizes the other male cuckoo wrasse. On one dive some female
cuckoo wrasses were really interested in my blue dry glove. They feed on small bottom-living organism, i.e. snails and bivalves and
prefer shallow water during the summer. During the winter we see the up
to 35 cm long fishes only rarely. The cuckoo wrasse and also other species like the ballan wrasse are able
to change the sex and usually every fish will do that one or even
several times during its life. They can reach an age of up to 17 years. |
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Klippenbarsch
(Ctenolabrus
rupestris) Norw.:
Bergnebb Der Klippenbarsch ist in
der Ostsee ebenso gewöhnlich anzutreffen, wie auch in Nordnorwegen. Die
anspruchslosen und neugierigen Fische bewohnen flache Wasserzonen,
mit felsigem Boden und Bewuchs und besonders gerne auch
Hafenanlagen. Klippenbarsche sind neugierig und lassen sich
leicht mit etwas Futter anlocken. Bricht man z.B. eine Muschel auf,
so wimmelt es oft nach einigen Minuten von den bis zu 15 cm langen
Fischen. Mit etwas Geduld lassen sie sich sogar aus der Hand
füttern. Klippenbarsche können bis zu 10 Jahre alt werden und
ernähren sich von Bodenorganismen. Sie leben meistens gesellig und
lassen sich bei fast jedem Tauchgang beobachten. Die flinken und
quirligen Fische zu fotografieren ist weniger einfach. |
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Goldsinny wrasse
(Ctenolabrus
rupestris) Norw.:
Bergnebb
The
goldsinny wrasse is common in the western Baltic as well as at our dive
sites in Mid-Norway and further up to the north. The small undemanding and lively fish prefers shallow water close to the
shore and is often observed inside harbours and at other sheltered
locations. Goldsinny wrasses are sometimes very curious and they are easy to lure
with some food, for example a broken mussel or a crab. Inside our
harbour it is common that the up to 15 cm long goldsinny wrasse feeds
the bait out of the hand of calm divers. The goldsinny wrasse can reach an age of 10 years and feeds on small
bottom-living organism. They live together in small groups and we
observe them on nearly every dive. Taking a photo of these small and
lively fish is not that easy. |
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Gefleckter Lippfisch
(Labrus bergylta)
Norw.:
Berggylt Den gefleckten Lippfisch sieht man in Südnorwegen wesentlich
häufiger und an unseren Tauchplätzen eher selten, wobei mir
aufgefallen ist das sie hier auch deutlich scheuer sind. Dies liegt
möglicherweise daran das ihnen, im Gegensatz zu den Fischen im Süden
des Landes, Taucher normalerweise komplett unbekannt sind. Dennoch kann man sie auch bei uns im Kelp, zwischen den Felsen und
an Wracks hin und wieder sehen. Meistens sind sie dann um die 30 bis
40 cm lang, wobei sie maximal eine Länge von 60 cm erreichen und 25
Jahre alt werden können. Interessant ist das sich zunächst alle
Gefleckten Lippfische zu Weibchen entwickeln und erst im Alter von
fünf bis sechs Jahren, mit dem Erreichen der Geschlechtsreife,
teilweise in Männchen verwandeln. Im Alter von 10 bis 14 Jahren
verwandeln sich dann alle Weibchen in Männchen. Dies bedeutet das
eigentlich alle großen Gefleckten Lippfische Männchen sind! |
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Ballan wrasse
(Labrus bergylta)
Norw.: Berggylt
The
ballan wrasse is very common in South Norway but only rarely seen at our
dive sites further north. And we found that they are much more trusting
to divers in southern Norway. Maybe because most fishes in the area we
dive have never seen a diver before. But nevertheless sometimes we observe the ballan wrasse in the kelp
forests and at wrecks when it is possible to come close enough to take a
photo. They are usually around 30 to 40 cm long but can reach a length of
60 cm and an age of 25 years. It is interesting that all young ballan wrasses are females until they
reach an age of five or six years. When sexually mature occurs some
females become males. When reaching an age of 10 to 14 years all ballan
wrasses become males. That means that almost all big fishes are males. |
Petermännchen (Trachinus
draco) Norw.:
Fjesing
Verbreitet von Nordafrika bis Mittelnorwegen ist dieser
Fisch einer der wenigen giftigen in nördlichen Gewässern. Für Taucher
ungefährlich, solange man ihn nicht berührt, machen in seltenen Fällen
Badende unangenehmen Kontakt mit den Giftstacheln der Rückenflosse und
bedürfen anschließend meistens ärztlicher Behandlung! Das
Petermännchen bevorzugt flaches Wasser mit Sandboden und ich konnte
besonders viele der schlanken, bis zu 40 cm langen Fische bei
Nachttauchgängen im Kattegat beobachten. Am Tage vergraben sich die
Fische meistens im Sand. |
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Greater weever
(Trachinus
draco) Norw.:
Fjesing
Distributed from North Africa up to middle of Norway this is one of the
few poisonous fishes in Nordic waters. It is not dangerous for divers if
not touched. In some cases bathers got in unpleasant contact with the
greater weever and its spiny rays on the back. The poison can be
dangerous for children and older people. The greater weever prefers sandy bottom and shallow water.
I observed many of these slim and up to 40 cm long fishes on night-dives
in the Kattegat. During the day the greater weever is usually buried into the sand. At
our dive sites we have yet not observed this species. |
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Butterfisch
(Pholis
gunnelus) Norw.:
Tangsprell Butterfische kann man fast überall sehen, wenn man genau hinschaut.
Sie verstecken sich unter Pflanzen und zwischen Steinen in geringen
Wassertiefen. Mit bis zu 25 cm Länge und ihrer
unauffälligen Färbung übersieht man sie leicht. Die Färbung variiert
dabei etwas und das abgebildete Exemplar ist noch recht jung und
einfarbig. Ältere Fische sind meistens mit weißen, oder grauen
Flecken auf ganzer Länge gemasert. Charakteristisch sind die
schwarzen Flecken entlang der Rückenflosse in gleichmäßigen
Abständen. Die Nahrung besteht aus kleinen Bodenlebewesen. Butterfische
dienen vielen Vögeln und Fischen als Beute. |
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Rock gunnel
(Pholis
gunnelus) Norw.:
Tangsprell
The
rock gunnel is very common and easy to find if you search for it with
open eyes. They hide between algae and stones in shallow water.
With a length of up to 25 cm and its insignificant colouration you
will miss the small fish if you do not look for small animals. The
colouration varies. The specimen on the photo is young and coloured
monochrome. Older specimens have usually a brighter, greyish marbling.
Characteristic are the black spots along the back. They feed on small bottom-living invertebrates. The rock gunnel is a
food fish for many different birds and fishes. |
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Aalmutter
(Zoarces viviparus)
Norw.: Ålekvabbe
Sowohl in der Ostsee, als auch entlang
der norwegischen Küste kann man die Aalmutter finden. Allerdings ist
auch dieser interessante Fisch in Südnorwegen wesentlich gewöhnlicher
als weiter nördlich an unseren Tauchplätzen. Hier findet man diesen
Fisch meistens in den Fjorden, im flachen Wasser von Hafenanlagen
mit vielen Versteckmöglichkeiten. Zudem wird man sie meistens nur
nachts sehen, wenn sie sich auf die Suche nach Beute manchen. Besonders interessant an diesem bis zu 60 cm langen Fisch
(normalerweise um 30 cm lang), ist die Tatsache das die Weibchen lebende
Junge zur Welt bringen. Bei der Geburt sind die bis zu 400 kleinen
Fische etwa vier bis fünf Zentimeter lang. Trächtige Weibchen sind
an den dicken Bäuchen leicht zu erkennen. Die Nahrung besteht aus
kleinen Bodenlebewesen und die Fische verstecken sich tagsüber unter Steinen,
suchen aber nachts die Nahrung bevorzugt auf Sand- und Schlammboden.
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Viviparous blenny
(Zoarces viviparus)
Norw.:
Ålekvabbe The
viviparous blenny is observed by divers in the Baltic as well as along
the entire Norwegian coast. It is much more common in the southern parts
of Norway than further north. We sometimes find this fish inside the fjords and harbours well hidden
at shallow waters. During the day they hide under stones or algae. As
they prefer soft bottoms at night searching for food this is also the
time we usually observe them.
Interesting is the fact that the up to 60 cm long (usually only around
30 cm long) fish gives birth to live young. The larvae are 14 mm long
when hatching inside the mothers’ body and 40 to 50 mm long when born
three or four month later. Pregnant females have a swollen belly and
should be handled with care and released if caught. The viviparous blenny feeds on small bottom-living organism. |
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Dornenbutterfisch (Buschträger)
(Chirolophis ascanii)
Norw.: Hornkvabbe Der Buschträger ist zwar eigentlich
nicht sehr selten, lebt aber sehr zurückgezogen und versteckt. So
kommt es das man ihn eigentlich kaum sieht und noch
seltener ein Foto von ihm machen kann. Ich habe den
Dornenbutterfisch auch schon an Wracks im Kattegat gesehen. Dieses
Foto entstand im Sommer in geringer Wassertiefe an einem unserer
Tauchplätze vor der Küste. Nur zufällig habe ich den Fisch entdeckt
und mehr als drei Fotos ließ er nicht von sich machen. Bis zu 25
cm lang, vom Aussehen ähnlich dem Butterfisch und vielleicht auch
einem kleinen Seewolf,
allerdings mit den markanten Büscheln auf dem Kopf und den ersten
Flossenstrahlen der Rückenflossen (nur Männchen) nicht mit diesen zu verwechseln. Oft kann man den Dornenbutterfisch paarweise, in eher geringer
Wassertiefe, auf felsigem Grund beobachten. Die Nahrung besteht auch
hier aus Bodenlebewesen. |
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Yarell's blenny
(Chirolophis ascanii)
Norw.: Hornkvabbe
The
yarell's blenny is not very rare but only rarely seen by divers as it
lives well hidden most of the day. Because of this it is not common to
observe this fish and even more difficult to get a good photo of it. I have seen the yarell's blenny also on wrecks in the Kattegat. These
photos I have taken in summer in very shallow water at one of our dive
sites. I found the specimen by chance and it was very shy, so I did not
manage to get more than these three photos. Up to 25 cm long the
yarell's blenny looks similar to the rock
gunnel and maybe also to a small wolffish but it is easy to
distinguish it from all other species in northern waters by the
bushy appendage on the head and also on the first fin rays (only males). Often you can find a pair of blennies together in shallow water. They
feed on small bottom-living organism and prefer hard bottom. |
Seewolf
(gestreifter) (Anarhichas lupus)
Norw.: Gråsteinbit Es ist ein etwas krasser Übergang von den kleinen Fischen zu diesem
furchterregenden Räuber. Zwar ist der Seewolf Tauchern gegenüber
sehr friedlich und flüchtet wenn er bedrängt wird lieber als
anzugreifen, aber flößen die massiven Kiefer und starken Zähne doch
Respekt ein. Ich konnte an unseren Tauchplätzen schon Fische von
deutlich über einem Meter Länge (was auch als die maximale Größe
bezeichnet werden kann) beobachten, meistens sind sie aber 50
bis 60 cm lang. Die Nahrung besteht aus Muscheln, Seeigeln,
Schnecken und Krebsen, die mit dem kräftigen Gebiss mühelos
zermahlen werden. Das Fleisch schmeckt sehr gut, aber die Fische zu
beobachten ist auch hier für uns spannender als sie zu fangen! Um
Seewölfe zu entdecken braucht man etwas Glück. Meistens findet man
sie zwischen Felsen in mindestens 20 Metern Tiefe. Häufiger nachts
und im Winter. |
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Wolffish
(Anarhichas lupus)
Norw.: Gråsteinbit
It is a
hard break from the small harmless fishes to this eerie and wild looking predator.
But the wolffish is a peaceful fish and will not attack divers if not
touched and with the option to flee. Nevertheless you should be careful.
The powerful jaws and teeth can break a diver’s finger without any
problems (or do worse). We have seen fishes of more than one metre in length at our dive sites
(this is also the maximum length they can reach). Usually they are
around 50 or 60 cm long. They feed on mussels, snails, sea urchins and
crabs. They have no problems to break even the hardest shells with their
teeth. The flesh ist firm and very tasty but usually we do not catch
this fishes as they are more interesting for us to watch than to eat. To find a wolffish you need usually some luck. Often you find them under
rocks in more than 20 metres depth. Most frequently observed at night
and in winter. |
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Kristallgrundel (Crystallogobius linearis)
Norw.: Krystallkutling Wieder zurück zu den kleineren
Fischen kommen wir zu einer Grundel, die recht häufig vorkommt. Die
bis zu 5 cm langen Fische sieht man meistens nachts in kleinen
Schwärmen. Im Schein der Lampe schwimmen sie einige Meter über
dem Sandgrund um bei Gefahr schnell zum Boden zu schießen und auf
ihre etwas ungewöhnliche Tarnung zu vertrauen. Die
Kristallgrundel kann in wenigen Metern Tiefe, oder auch darunter,
z.B. im Kattegat und entlang der norwegischen Küste beobachtet
werden. |
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Crystal goby
(Crystallogobius linearis)
Norw.: Krystallkutling
Back to
the small fishes! The crystal goby may reach up to 5 cm long and usually
only observed at night. It is observed more frequently in southern
Norway but we do see this fish regularly at our dive sites, too. They swim some meters above the bottom in small shoals. When you set the
light of your torch at them they flee to the bottom at once. Because of
their transparent colouration it is hard to spot them. We have seen the
crystal goby in the Kattegat and up to Mid-Norway in shallow water down
to around 20 metres. |
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Glasgrundel
(Aphya minuta) Norw.:
Glasskutling Diese bis zu 5 cm lange Grundel
ist von Nordafrika bis Südnorwegen, um die Britischen Inseln,
entlang der dänischen Westküste und bis in den Kattegat verbreitet.
Man trifft sie von der Oberfläche bis in etwa 60 Meter Tiefe an. Meistens trifft man auf Schwärme dieser Fische im Freiwasser in
geringer Tiefe. Gelegentlich auch weiter in der Ostsee, hier
bevorzugt über Seegraswiesen. Im Sommer legt das Weibchen die
Eier in einer leeren Muschelschale ab, wo das Männchen sie
anschließend bewacht. Nachdem sie diese wichtige Aufgabe vollbracht
haben sterben die Glasgrundeln. |
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Transparent goby
(Aphya minuta) Norw.:
Glasskutling
This up
to 5 cm long goby is distributed from northern Africa up to southern
Norway, all around the British Isles and in the Kattegat. Usually
observed from the surface down to around 60 metres. Often you find small shoals of transparent gobies some metres above the
bottom at shallow water. Sometimes also in the western Baltic. They
prefer soft bottoms and eelgrass. During the summer females lay egg masses in empty mussel shells. The
males guard the spawn until the hatching occurs. After spawning the
transparent goby dies. |
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Sandgrundel (Pomatoschistus minutus)
Norw.: Sandkutling Die Sandgrundel ist sehr gewöhnlich und bei fast jedem flachen
Tauchgang auf Sandgrund zu beobachten. Oft sieht man sie erst wenn
man ihnen zu nahe gekommen ist und sie davon schießen. Bis zu 10
cm lang und farblich dem Sandgrund gut angepasst kann man sie
leicht mit einigen anderen Grundelarten verwechseln. Im flachen
Wasser ist diese Art jedoch meistens die häufigste und somit kann
man in den meisten Fällen annehmen diese Grundel gesehen zu haben. |
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Sand goby
(Pomatoschistus minutus)
Norw.: Sandkutling
The
sand goby is very common and observed on almost every dive close to the
shore in shallow water with sandy bottom. They are well camouflaged and
sometimes you will not see them till they are darting away from a diver
that came to close. Up to 10 cm long the sand goby can be confused with some other similar
looking species, especially the common goby. But the sand goby is the
most common species. |
Fleckengrundel
(Pomatoschistus pictus) Norw.:
Bergkutling Die Fleckengrundel kann man sehr leicht mit der
Sandgrundel verwechseln. Sie ist etwas kräftiger gemasert und die
Rückenflosse trägt bläuliche und schwarze Querstreifen. Dieser Fisch wirkt
so harmlos, ist aber für seine Beute ein gefürchteter Jäger und
macht auch vor Fischen, die etwa die halbe Körperlänge von ihm
selbst haben, nicht halt. Auch die Fleckengrundel triff man
meistens im flachen Wasser, besonders gerne zwischen Seegras und in
geschützten Buchten. Sie können bis zu zwei Jahre alt werden und
kommen von der westlichen Ostsee bis Mittelnorwegen, sowie südlich bis nach
Spanien vor. |
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Painted goby
(Pomatoschistus pictus)
Norw.:
Bergkutling
The
painted goby can be confused with the sand goby. But has a darker
marbling and the dorsal fin is coloured bluish with black stripes. This fish may seem harmless and peaceful to us but for its size it is a
ferocious predator. It will prey on other fishes which are half the
length of it self. We have seen the painted goby feeding a crystal goby
more than once! As well as most other gobies also the painted goby prefers shallow water
with sandy bottom close to the shore, especially sheltered bays with
eelgrass. They can reach an age of two years and are distributed from the western
Baltic north to Mid-Norway and south to northern Spain. |
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Strandgrundel
(Pomatoschistus
microps)
Norw.: Leirkutling
Verbreitet von Gibraltar bis Mittelnorwegen, lassen sich diese
unscheinbaren, bis zu 65 mm langen, Grundeln nur schwer von einigen
anderen Arten unterscheiden. Vermutlich meistens nicht besonders
beachtet, sind die kleinen Fische an vielen flachen Tauchplätzen mit
Sandboden in recht großer Stückzahl anzutreffen. Tiefer als 30 Meter
wird man sie kaum finden. Die Nahrung besteht aus kleinen Tieren, die
jedoch im Vergleich zur Größe des Jäger durchaus beachtliche Dimensionen
haben können. |
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Common goby
(Pomatoschistus microps) Norw.: Leirkutling
Distributed from Gibraltar up to Mid-Norway this insignificant looking
goby can reach a length of 65 mm and it can be very difficult to
distinguish from other species. Usually not of big interest for most
divers as it is a very common small fish and can be observed in huge
numbers on sandy bottom in shallow and sheltered waters, not deeper than
30 metres. It feeds on small bottom-living crustaceans, worms and larvae. The prey
can be relatively big compared to its own size. |
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Schwarzgrundel
(Gobius niger)
Norw.: Svartkutling Mit bis zu 17 cm Länge ist dies die größte Grundel, die man in
Norwegen sehen kann. Auch sie ist nicht besonders selten und lässt
sich am besten in unseren beiden Häfen beobachten. Hier liegen die Fische
meistens tagsüber vor ihren Höhlen, in die sie sich bei Gefahr
schnell zurückziehen. Die Fische werden bis zu drei Jahre alt und ernähren sich von
Würmern, Schnecken und kleinen Krebstieren. Sie zu fotografieren ist
oft nicht leicht, da sie sehr flink sind. |
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Black goby
(Gobius niger)
Norw.: Svartkutling
With up
to 17 cm in length this is the biggest goby you can find along the
Norwegian coast. It is relatively common and can be found inside small
harbours and sheltered bays, for example. During daytime they usually
stay close to their caves in the sand, under stones or rocks. When a
diver comes to close they will speed into the cave. They can reach an age of three years feeding on worms, snails and small
crustaceans. Taking a photo of the black goby is usually a little bit
difficult because it is relatively shy. |
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Leopardengrundel
(Thorogobius ephippiatus)
Norw.: Rødflekket
kutling Die Leopardengrundel verbreitet sich in den letzte
Jahren immer weiter nördlich und mir wurde im Sommer 2005 bestätigt
das meine Beobachtung in unserem Hafen die bisher nördlichste
Sichtung war. Da man diese Fische hier aber nicht
so selten sieht schätze ich das es sie auch auch noch ein ganzes
Stück weiter nördlich geben dürfte. Das Exemplar auf dem Foto
ist sehr hell gefärbt, meistens sind sie eher dunkel, fast schwarz.
Sie können bis zu 13 cm lang werden und sind normalerweise in Tiefen
bis zu 20 Metern zu beobachten. Sie bevorzugen Sedimentboden und
verstecken sich unter Steinen. Ich habe den Eindruck das sie oft
neugieriger als andere Grundelarten sind. |
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Leopard-spotted goby
(Thorogobius ephippiatus)
Norw.: Rødflekket
kutling
The
leopard-spotted goby is observed further and further up in the north
during the last years and we were told that the specimen on the photo
was the most northern observation in summer 2005. The picture was taken
inside our harbour on the island and we have seen some specimens there.
So we think that the leopard-spotted goby can be found even further up
in the north. The specimen on the photo is coloured bright with black spots but
usually it is darker coloured, sometimes nearly black. Up to 13 cm long
and normally found in shallow and sheltered waters on soft bottom close
to their caves under stones. Maybe the leopard-spotted goby is a little
bit more curious than other gobies, we think. |
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Schwimmgrundel
(Gobiusculus flavescens)
Norw.: Tangkutling Die Schwimmgrundel ist eine der
häufigsten und auffälligsten Grundelarten. Anders als die meisten anderen
Grundeln hält sie sich kaum am Boden auf und ist meistens in Schwärmen, oder
kleinen Gruppen anzutreffen. Die bis zu sechs Zentimeter langen Fische
bevorzugen dabei felsigen Boden mit Bewuchs, Seegraswiesen, Hafenanlagen, usw.
in flachen Wassertiefen von wenigen Metern. Ich konnte jedoch auch schon
Schwimmgrundeln in über 20 Metern Tiefe an Wracks in der Ostsee beobachten. Die
Grundeln sind z.B. Im Hafen von Skingen im Sommer eigentlich permanent zu beobachten
und wenn man sie fotografieren will, so sollte man sich einige Minuten ruhig auf
den Boden legen und warten bis die kleinen Fische sich an die Anwesenheit des
Tauchers gewöhnen. Dies ist übrigens grundsätzlich eine gute Methode um auch anderen Fischen
möglichst nahe zu kommen. |
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Two-spotted goby
(Gobiusculus flavescens)
Norw.: Tangkutling The
two-spotted goby is one of the most common and most conspicuous gobies.
In contrast to other goby-species it is not bottom-living and forms
small groups or shoals. The up to six centimetre long fishes prefer shallow water with hard
bottom with algae, sandy bottom with eelgrass and sheltered areas, i.e.
harbours. But I have seen two-spotted gobies also in more than 20 metre
depth at wrecks in the Baltic Sea. The goby is i.e. in the harbour of Skingen very common during the whole
summer and if you want to take a photo of them you should stay calm for
some minutes and wait for the small fishes. They will come to you! This is generally a good method for an underwater-photographer to come
close to fishes in northern waters! |
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Makrele
(Scomber scombrus)
Norw.: Makrell
Die Makrele ist ein typischer Schwarmfisch des
Freiwassers und wird von Tauchern selten beobachtet. Unser
Tauchgebiet ist im Bereich der nördlichen Verbreitungsgrenze und
hier trifft man seltener auf die bis zu 60 cm langen Raubfische. Die
Exemplare sind dann aber allgemein ziemlich groß. Qualitativ und
geschmacklich einer der besten Speisefische, bevorzugt die Makrele
geringe Wassertiefen und jagt hier andere Schwarmfische (z.B.
Heringe). Vor der deutschen Nordseeküste trifft man im Frühsommer
auf die Makrele, in Mittelnorwegen frühestens ab dem Juli. Ich
konnte bisher erst bei einem Tauchgang eine Makrele beobachten. Die
schnellen Schwimmer weichen Tauchern scheinbar frühzeitig aus. |
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Atlantic mackerel
(Scomber scombrus)
Norw.: Makrell
The
Atlantic mackerel is a typical shoal fish that lives pelagically and is
rarely seen by divers. Our diving base is located in the most northern part of the distribution
area of this fish and we don’t see or catch the up to 60 cm long
mackerel that often. But all the specimens we catch are really big. By quality and taste one of the best fishes for food, and commercially
fished in large quantities. It preys on other shoal fishes (i.e.
herring) and is found at the German coast from June on and in Mid-Norway
usually from the end of July on. I have only seen one mackerel on all my
dives here so far. It is a fast swimmer and so shy that it will usually
flee before you can see it. |
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Leierfisch (großer) (Callionymus lyra)
Norw.: Vanlig fløyfisk Dieser Fisch überrascht mit einer Kombination aus geschickter
Tarnfärbung und leuchtender Maserung (nur Männchen). Er kommt erfreulicherweise
nicht selten vor und lässt sich auch häufig im Tiefen von 10 bis 30
Metern auf Sandboden beobachten. Männchen besitzen eine sehr hohe
und spitze Rückenflossen in beeindruckender Färbung, richten diese
aber leider nur selten auf. Die Nahrung der bis zu 30 cm langen
Leierfische besteht aus Bodenlebewesen, wie Würmern, kleinen
Fischen, Krebstieren, Muscheln und Schnecken. Leierfische kann man
in den Fjorden und vor der Küste sehen, wobei es sie wohl vor der
Küste häufiger gibt. Sie lassen sich manchmal recht gut aus der Nähe
betrachten und fotografieren und flüchten nur einige Meter weit um
sich dann wieder auf den Sandboden zu legen. Sie können bis zu sechs
Jahre alt werden. |
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Dragonet
(Callionymus lyra)
Norw.: Vanlig fløyfisk
This
fish surprises with a combination of camouflage and light blue coloured
marbling (only males). Fortunately it is very common at our dive sites
and it is easy to find on sandy and gravelly bottom usually in a depth
of around 10 to 30 metres. Males have a very high and slim first dorsal fin that is really
spectacular coloured but they show this fin only seldom to divers. The
up to 30 cm long dragonet feeds on small bottom-living organisms like
worms, small fishes, crustaceans and snails. You can usually find the dragonet close to the shore inside the fjords
as well as outside at the coast. We see this fish most frequently
outside of the islands and some specimens are willing to let divers take
a photo while other specimens are very shy. They will swim only some
metres away or so and you can follow them and hope for a new chance.
They can reach an age of six years. |
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Leierfisch (kleiner)
(Callionymus reticulata)
Norw.: Liten
fløyfisk Entlang der norwegischen Küste gibt es, neben dem
gewöhnlichen Leierfisch, noch eine ganze Reihe seltenerer Arten. Sie
lassen sich oft nur auf den zweiten Blick unterscheiden und
bevorzugen oft auch größere Wassertiefen. Diese Art ist recht
selten, ähnelt in der Lebensweise dem gewöhnlichen Leierfisch,
erreicht jedoch mit maximal 15 cm nicht seine Größe. Sie bei einem Tauchgang zu
beobachten ist eher Glückssache. |
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Spotted dragonet
(Callionymus
reticulata)
Norw.: Liten
fløyfisk
There
are several other rare species very similar to the common dragonet found
in northern Europe. Sometimes they are difficult to distinguish from
each other and some of them prefer deep water. This species is relatively rarely seen by divers and you need some luck
to find a specimen. It also prefers soft bottom and is similar to the
dragonet, but can not reach the same size with a length of not more than
15 cm. |
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Steinbutt (Psetta maxima)
Norw.: Piggvar Der Steinbutt kann
beeindruckende Dimensionen erreichen und ist ein sehr räuberischer
Plattfisch. Bei einer Länge von bis zu über einem Meter und einem
Gewicht von über 20 kg stürzt er sich auf andere Fische, die den
erstklassig getarnten Räuber nicht rechtzeitig entdecken. Das Fleisch
des Steinbutts zählt zu den echten Delikatessen des Meeres. Die Fische
sind so exzellent getarnt, dass sie auch von Tauchern oft übersehen
werden. Hat man ein großes Exemplar entdeckt und benötigt noch etwas für
das Abendessen, so kann man den Steinbutt normalerweise leicht mit dem
Messer erlegen. Die Fische vertrauen völlig auf ihre Tarnung und lassen
Taucher dicht an sich heran. Um das Leiden der Fische möglichst gering
zu halten sollte man die Klinge direkt hinter dem Kiemendeckel quer zur
Wirbelsäule (sie verläuft unter der Seitenlinie) ansetzen und diese
durchtrennen. Häufig trifft man hier auch gleichzeitig noch das Herz und
das Fleisch wird für den Verzehr geschont. Das Verbreitungsgebiet des
Steinbutts erstreckt sich von Gibraltar bis Nordnorwegen. Auch in der
westlichen Ostsee kann man ihm regelmäßig begegnen, besonders um Fehmarn
gibt es hierfür viel versprechende Plätze. Der Boden sollte sandig und
mit Steinen durchsetzt sein. |
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Turbot
(Psetta maxima) Norw.: Piggvar
The
turbot can reach an impressive size and adult specimens are furious
predators - and always hungry. With a length of over one metre and a
weight of up to 20 kg it mainly preys on other fishes. Extremely
well-camouflaged and partly buried into the sand it waits for an
incautious fish that comes too close. They strike out of nowhere and
suck in the prey in one piece. It will also take molluscs and
crustaceans. This flatfish is one of the best and high-prized food fishes and easy to
catch with a knife. They are masters of disguise and difficult to find
but when found they will not flee in trust of their own camouflage. When killing a flatfish by knife you should try to cut the spine and the
heart just behind the head. This kills quickly and avoids destruction of
the flesh and pain for the animal. The distribution area of the turbot reaches from Gibraltar and
further north to northern Norway. Also common in the western Baltic Sea,
especially around the island of Fehmarn you can find good sites to
observe the turbot. It prefers sandy bottom with some stones and gravel not deeper than 100
metres and close to the shore. |
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Glattbutt (Scophthalmus rhombus)
Norw.: Slettvar Etwas seltener als der Steinbutt, ähnelt der Glattbutt diesem in
Aussehen und Verhalten. Die Flossenfransen reichen jedoch bei dieser Art
bis an das Maul, was beim Steinbutt nicht der Fall ist. Mit einer
Länge von bis zu 80 cm und einem Gewicht von über 7 kg kann aber auch
der Glattbutt durchaus beeindruckende Größen erreichen. Gut getarnt ist
er oft nur schwer auszumachen. Auch der Glattbutt bevorzugt sandigen
Boden in eher geringen Wassertiefen. Er ist nördlich nur bis
Mittelnorwegen verbreitet. |
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Brill (Scophthalmus rhombus)
Norw.: Slettvar
Not as
common as the turbot but not very rare either, the brill is also a very
good camouflaged flatfish. It is similar to the turbot in many aspects.
The dorsal fins reach closer to the mouth and the turbot does not have
the bony spines on the skin. But underwater it can be difficult to
distinguish both species from each other. With up to 80 cm in length and a weight of up to 7 kg the brill can
reach an impressive size, too. Also the brill prefers sandy bottom in shallow water. It is distributed
from the Mediterranean north to mid-Norway. |
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Haarbutt (Zeugopterus punctatus)
Norw.: Hårvar Eine ganze Reihe von Plattfischen lässt sich an unseren Tauchplätzen
beobachten. Einige hiervon häufig, andere eher selten, oder sogar
sehr selten. Den Haarbutt würde ich der Kategorie "selten"
zuordnen, was allerdings nicht daran liegt das dieser Plattfisch
kaum vorkommt, sondern das er sich so meisterhaft tarnt und
verbirgt. Tarnung ist eine Spezialität aller Plattfische. Bei dem
Haarbutt kommt aber noch hinzu das er sich geschickt unter Steinen
verbirgt und hier oft nicht am Boden liegt, sondern von unten
regelrecht an den Felsen klebt. Somit leuchtet man oft in viel versprechende Fischbehausungen und entdeckt ihn nicht, da man am
Boden sucht. Manchmal sind die Fische aber auch am Tage, oder nachts
außerhalb ihres Unterschlupfes zu finden und mit etwas Glück kann man
sich ihnen dann dicht nähern. Die Farben passen sich dem Untergrund
an. Die Fische werden bis zu 25 cm lang, bevorzugen Tiefen bis 40
Meter und ernähren sich von kleinen Bodentieren. Man trifft sie vor
der Küste und seltener in den Fjorden.
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Topknot
(Zeugopterus punctatus)
Norw.: Hårvar
We see
many different flatfishes at our dive sites. Some are very common and
frequently seen while other species are rare and observed only
occasionally. The topknot is one of these infrequently seen flatfishes but not because
it is that rare. It lives well-hidden in caves and holes under stones
and rocks. It is well-camouflaged and shy. Sometimes you can find a
specimen in daytime but usually you will find the topknot only at night
when it leaves its cave to search for food. We have observed topknots
resting upside down under rocks and in small caves and if you use your
diving lamp to search inside holes you have the best chances to find one
of these shy flatfishes. With a length of up to 25 cm it prefers hard bottom with
possibilities to hide between rocks and stones close to the shore. The
topknots are rarely seen deeper than 40 metres, and they feed on small
bottom-living organisms. Distributed all along the Norwegian coast. We
would say it is more common at the coast than inside the fjords but due
to the fact that it is rarely observed this is difficult to say! |
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Zwergbutt
(Phrynorhombus norvegicus)
Norw.: Småvar Einer der hübschesten Plattfische, nicht besonders selten in unserem
Tauchrevier und doch häufig übersehen, da nur bis zu 13 cm lang und
oft gut getarnt. Oft wird man denken das es sich einfach um einen
jungen Plattfisch einer anderen Art handelt, aber der Zwergbutt,
oder auch Norwegischer Zwergbutt, ist mit dieser geringen Größe dann
oft schon voll ausgewachsen und ernährt sich von entsprechend
kleinen Bodenorganismen. Bevorzugt wird felsiger Boden, aber auch
auf Sandflächen kann man ihm begegnen. Der Zwergbutt ist dabei
meistens nicht im Sand eingegraben, aber farblich perfekt getarnt.
Der Fisch auf dem Foto hebt sich nur so stark von dem Kelpblatt, weil er kurz zuvor vor mir von einem Platz auf rötlichem
Fels geflüchtet ist. Für Fotografen ist der Zwergbutt ein schönes
Motiv und man kann ihn in den verschiedensten interessanten
Färbungen ablichten. Um ihn zu entdecken braucht man ein gutes Auge.
Finden kann man ihn bereits manchmal im Hafen vor der Basis,
häufiger allerdings in etwas größeren Wassertiefen von 20 Metern,
oder auch mehr. Ich finde das man ihn allgemein häufiger vor der
Küste, als in den Fjorden sieht. |
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Norwegian topknot
(Phrynorhombus norvegicus)
Norw.: Småvar
This
small and pretty flatfish is common and frequently seen by divers with
open eyes. It is only up to 13 cm long and well-camouflaged. This makes
it difficult to find, nevertheless it is found regularly at nearly all
of our dive sites. If you didn’t know this is a small species, you could easily mix it with
a young specimen of another species like the flounder or the American
plaice. The Norwegian topknot is found on both soft and hard bottoms. The
colouration varies to give better camouflage on different kinds of
bottom as the specimen on the photo to the left. It was resting on
reddish coloured rocks when I found it, then it swam away and went down
on a kelp alga and did not change its colours until I took the photo. The Norwegian topknot is a challenge to underwater-photographers, not
that it is shy but it is hard to get a good picture of such a well
camouflaged fish. You can usually find this flatfish in shallow waters down to 20 metres,
and even inside the small harbour of our base. Distributed all along the
Norwegian coast and also in the western Baltic Sea. |
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Kliesche
(Limanda limanda)
Norw.: Sandflyndre Die Kliesche ist Tauchern aus der Ostsee bekannt und kommt entlang
der mittel- und nordeuropäischen Küsten allgemein häufig vor. Viele
Taucher haben den Namen des Fisches noch nie gehört, obwohl sie
schon viele Exemplare gesehen haben. Unwissenheit führt oft dazu das
sie für Schollen, oder Flundern gehalten werden. Bei genauerem
Hinsehen unterscheiden sie sich von den beiden Arten deutlich,
besitzen eine glatte Haut, sind dünner, erreichen höchstens 40 cm
Länge und sind von der weißen Bauchseite her betrachtet leicht
transparent. In weiten Teilen des Verbreitungsgebiets kommt sie
zusammen mit Scholle und Flunder etwa in ähnlicher Häufigkeit vor
und die Fische teilen sich auch den Lebensraum, bzw. bilden manchmal
sogar gemeinsam Gruppen. Klieschen lassen sich hier
beispielsweise vor dem Hafen beobachten, oder auf einigen anderen
Sandflächen im Inselschutz. Weiter vor der Küste und in
den Fjorden kaum. In Mittelnorwegen eher seltener als Scholle und Flunder.
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Dab
(Limanda limanda)
Norw.: Sandflyndre
Divers
know the dab very well from the Baltic Sea and it is very common and
frequently observed along the coast of all middle and northern European. A dab or a flounder is much more common to see than the plaice, but many
divers and hobby fishermen often fail to distinguish these species from
the plaice, so the dab is observed by many divers who think it is a
plaice or a flounder. The dab has a smoother skin compared to the flounder, and smaller red or
orange spots compared to the plaice. It is up to 40 cm long and nearly
transparent at the blind side. The dab prefers soft bottom in shallow water close to the shore, and may
even be observed inside the harbours of Skingen and Bjørgan. It appears
more frequently outside the fjords while the flounder is seen more often
inside the fjords. In Mid-Norway the dab is less frequent than the
flounder and plaice but it is not unusual that all of these three
species form shoals together. |
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Flunder
(Platichtys flesus)
Norw.: Skrubbe Die Flunder ist ziemlich anspruchslos und kommt auch mit geringem
Salzgehalt gut klar. Ich habe schon Flundern in den Flussmündungen
beim Lachsangeln gesehen, sowie in einem ehemaligen Hafenbecken in
Wilhelmshaven (seit dem Krieg von der Nordsee abgeschnitten und kaum
noch salzig). Auch in der Weser auf Höhe Bremens, also ein ganzes
Stück von der Küste entfernt im Süßwasser, fangen Angler sie
manchmal. An unseren norwegischen Tauchplätzen kommt die, bis zu
50 cm lange, Flunder häufig auf geschützten Sandflächen an der Küste
und in den Fjorden vor und erreicht hier auch häufig maximale Größe. Flundern vergraben sich häufig im Sand und lassen Taucher dicht an
sich heran. Wenn man sich ihnen ruhig nähert kann man sie mit dem
Messer fangen. Hierzu sollte man sich natürlich nur große Exemplare
aussuchen und versuchen die Spitze, quer zur Wirbelsäule, auf Höhe
der Brustflosse und hinter dem Kiemendeckel anzusetzen. So ist der
Stich oft tödlich und zerstört nicht das Fleisch. Ich finde nichts
gegen diese umweltfreundliche Art des Fischfangs einzuwenden, möchte
aber alle Taucher bitten es humaner als viele Angler zu machen
und darauf zu achten den Fischen die Wirbelsäule zu durchtrennen um
sie gründlich zu töten. Bei Aalen und Plattfischen reicht ein Stich
ins Herz nicht für einen schnellen Tod aus! Die Nahrung dieser
Plattfische besteht ebenfalls aus Bodenlebewesen, aber auch aus
unvorsichtigen kleinen Fischen. |
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Flounder
(Platichtys flesus)
Norw.: Skrubbe
The
flounder is a very unpretentious fish that can exist even in water of
very low salinity and may also migrate far into rivers. I even once
observed this fish inside an old harbour in Wilhelmshaven without any
connection to the North Sea or other saltwater since the Second World
War, it was almost no salt left in the water! In the river Weser in
Bremen, about 50 kilometres away from the coast, we caught a flounder
when fishing for eel. At our dive sites in Norway we regularly see the up to 50 cm long fish.
It prefers shallow water with sandy or muddy bottom, sheltered and close
to the shore. It occurs more frequently inside fjords than at the coast,
and often close to a river-mouth. Like all flatfishes it is
well-camouflaged and can change colourations, sometimes they are even
completely buried into the sand. It has bony spines on the skin and
along the lateral line in contrast to the smooth skin of the dab and the
plaice. The flounder is distributed from Gibraltar, in the Mediterranean, the
Baltic Sea and even the Arctic but not observed around Iceland. It feeds
on various bottom-living and bottom-dwelling organisms. It is possible for divers to catch the flounder by knife. This is one of
the best ways to catch fish, seen through the eyes of an
environmentalist. The best and quickest way to kill flatfishes and eels
is to cut the spine. |
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Scholle (Goldbutt)
(Pleuronectes platessa) Norw.: Rødspette
Die Scholle ist wohl der bekannteste und begehrteste Plattfisch. Mit
bis zu einem Meter Länge (laut der Literatur) ausgewachsen, wird man
ihn wohl nur selten antreffen. Ich konnte vor der Insel Skingen in
etwa 25 Metern Tiefe einmal eine Scholle von 65 cm Länge fangen,
größere Exemplare habe ich bisher noch nicht gesehen. Es wird auch
berichtet das dieser Fisch bis zu 50 Jahre alt werden kann, was
jedoch in der heutigen Zeit wohl kaum mehr der Fall ist. Die
Scholle ist von Flunder und Kliesche anhand ihrer großen roten
Flecken zu unterscheiden. Sie kommt an unseren Tauchplätze recht
häufig vor, wenn auch etwas seltener als die Flunder. In der
westlichen Ostsee gibt es sie zwar auch, allerdings habe ich dort
bisher noch keine gesehen und die meisten Sichtungen von Tauchern
hier sind wohl in Wirklichkeit eher Flundern. Nicht vergessen sollte
man das Flundern und auch Klieschen, ebenfalls kleinere
rötliche Punkte tragen! Auch die Scholle lässt sich auf die oben
beschriebene Art erbeuten und ist wohl geschmacklich kaum von den
anderen Plattfischen zu unterscheiden. Sie bevorzugen allgemein
etwas größere Wassertiefen, sind jedoch auch meistens in
unmittelbarer Küstennähe zu finden, seltener in den Fjorden. Die
Lebensweise ähnelt sehr der Flunder, wobei die Scholle noch etwas
räuberischer lebt und größere Exemplare sich oft großenteils von
anderen Fischen ernähren. |
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Plaice
(Pleuronectes platessa)
Norw.: Rødspette
The
plaice is one of the well-known and most expensive flatfishes in
northern Europe. Specimens with a length up to one metre (at least that
is what the books say about the maximum size) are today only rarely seen
or caught. Such big specimens can reach an age of 50 years. We have caught a 65 cm long plaice close to Skingen at about 25 metres
depth. This is so far the biggest specimen we have ever seen at our dive
sites. The European plaice is distinguished from dab and flounder by the big
reddish or orange spots on the eye side and also on the fins. Some
individuals are not white on the blind side but pigmented on both sides. Flounder and dab have only smaller and usually darker spots, as many
divers don’t know as they often mix when trying to distinguish these
three flatfishes. Most divers who report plaice observations from the
Baltic Sea have seen flounders. The European plaice prefers shallow
waters and is found at depths of not more than 250 metres close to the
shore. They occur on sandy bottom and are well-camouflaged, sometimes
partially buried into the sand. Also the plaice can be caught by knife. It is far more common at the
coast than inside the fjords. Big specimens prey on small fishes like
gobies and sand eels. Smaller individuals feed on bottom-dwelling
organisms. |
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Rotzunge
(Microstomus kitt)
Norw.: Lomre
Die Rotzunge ist einzeln, oder paarweise häufig auf
Felsboden, oder sogar an Steilwänden anzutreffen. Seltener auch auf
Sand. Die bis zu 70 cm langen Fische lassen sich gelegentlich in der
westlichen Ostsee südlich etwa bis zur deutschen Grenze beobachten,
häufiger im Kattegat und nördlicher, sowie um die Britischen Inseln.
Meistens sichtet man sie in Wassertiefen von 20 bis 40 Metern,
gelegentlich auch in weniger als fünf Metern. Die Färbung passt
sich hervorragend dem Boden an und ich habe auch schon beobachtet
das sich die Fische im Sediment eingraben. Taucher können sich
diesem Fisch häufig dicht nähern. Das abgebildete Exemplar rechts
ist ziemlich hell gefärbt, da es auf Sandboden fotografiert wurde.
Die normale Färbung ist eher dunkelbraun bis rötlich. Die Nahrung
besteht hauptsächlich aus Borstenwürmern. |
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Lemon sole
(Microstomus kitt)
Norw.: Lomre
The
lemon sole is usually observed single or in pairs but not in groups or
shoals like the flounder, dab and plaice. It does not prefer soft but
hard bottom, and is sometimes even found at walls. Sometimes also on
sandy bottom. Up to 70 cm long and distributed from the western Baltic Sea (from the
German border and further north), more common in the Kattegat and
further north and around the British Isles. Usually found between around
20 and 40 metres depth but sometimes also in less than five metres deep
water. The lemon sole is really good in camouflage as it can change colouration
very quickly in addition to some other flatfishes and sometimes also
digging itself into the sand. It is possible for divers to come very close to the lemon sole. The
specimen on the photo to the left is relatively bright coloured and was
found on sand bottom, even if they are usually darker reddish or brown.
It feeds mainly on bristle-worms. |
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Doggerscharbe
(Hippoglossoides platessoides)
Norw.: Gapeflyndre Eher selten auf unserer Seite des Atlantiks ist diese "Amerikanische
Scholle" gelegentlich entlang der mittel- und nordeuropäischen Küste
zu beobachten. Ich habe die bis zu 50 cm langen Fische in
Südnorwegen bei Nachttauchgängen gesehen, sowie auch schon am Tage
im Hafen der Insel Skingen in wenigen Metern Tiefe. Normalerweise
bevorzugen die Fische wohl aber Tiefen von 50 Metern und mehr. Die Nahrung ähnelt der Flunder und Scholle. Die Doggerscharbe kann,
aufgrund der ähnlichen Form leicht mit einem kleinen Heilbutt
verwechselt werden. Jedoch ist die Schwanzflosse bei ihr konvex,
während sie beim Heilbutt konkav geformt ist. |
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American plaice
(Hippoglossoides platessoides)
Norw.: Gapeflyndre
Not
that frequently seen on our side of the Atlantic coast is this "American
flatfish". Occasionally observed by divers along the coasts of middle
and northern Europe. We have seen the up to 50 cm long fishes on night
dives in southern Norway but also at daytime in the harbour of Skingen
in only a few metres depth. Usually the American plaice is found at more
than 50 metres deep. Like plaice and flounder it feeds on small bottom-living organisms. The
American plaice looks very similar to a small halibut but is
distinguished by the convex shape of the tail fin (the tail fin of the
halibut is formed concave). |
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Heilbutt
(Hippoglossus hippoglossus)
Norw.: Kveite Der beliebteste und teuerste Speisefisch Skandinaviens ist selten
geworden und wird von Tauchern kaum gesichtet. Einmal gelang es
bisher vor der Basis Tauchern ein Exemplar zu fangen und im Winter
konnten wir einige der wilden Kämpfer mit Langleinen und
Heringsködern fangen. Mit einer Länge von bis zu 3,5
Metern und einem Gewicht von bis zu 300 kg bevorzugen diese Raubfische
allgemein größere Tiefen. Sie können bis zu 50 Jahre alt werden und
kommen vor der Küste häufiger vor als in den Fjorden. Für Angler ist der
Heilbutt ein echter Traumfisch, eine Sichtung zählt für Taucher
ebenfalls zu einem großen Glücksfall. Im Handel findet man meistens den
Schwarzen Heilbutt, der um Grönland und weiter westlich gefangen wird.
Er kommt wesentlich häufiger vor als der Heilbutt. |
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Atlantic halibut
(Hippoglossus hippoglossus)
Norw.: Kveite
The
halibut is the one most sought for and expensive food fish of
Scandinavia. It is today only rarely seen by divers and caught by line,
net or fishing-rod. Only one specimen was caught by divers close to the base during the last
years. Every year we catch some halibuts by long lines during the winter
and spring, using herring as bait. With a length of up to 3.5 metres and
a weight of 300 kg it is a huge predator that preys on fish, and can
actually reach an age of 50 years. More common outside the coast than inside the fjords. Big specimens are
living pelagically hunting shoal fishes while smaller individuals are
bottom-living close to the shore. |
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Seezunge (Solea vulgaris)
Norw.: Tunge Verbreitet vom Senegal bis zu den Britischen
Inseln und Mittelnorwegen, ist die bis zu 60 cm lange und maximal
drei Kilogramm schwere Seezunge, aufgrund ihrer eigentümlichen Form
unverwechselbar. Die Fische sind am Tage in der Regel im Sand
eingegraben und suchen nachts nach Würmern und anderen Weichtieren.
Im nördlichen Verbreitungsgebiet habe ich bisher nur kleine
Exemplare von etwa 30 cm Länge bei Nachttauchgängen gesehen. Man
findet sie bereits in geringer Tiefe, in Ausnahmefällen jedoch auch
bis hinab in 150 Meter. Die Seezunge ist einer der teuersten und
begehrtesten Speisefische und wird mit Schleppnetzen von Kuttern aus
gefangen. Um den Fisch aus seinem Versteck im Boden zu bekommen,
pflügen die Netze tief durch den Sedimentgrund und vernichten
hierbei auch alles andere Leben. In der Nordsee sind die Bestände
überfischt worden und die Fänge sind stark zurückgegangen. Die
befischten Gebiet benötigen lange Zeit zur Regeneration. |
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Common sole
(Solea vulgaris)
Norw.: Tunge
Distributed from Senegal to the British Isles and Mid-Norway. The common
sole can reach a length of 60 cm and a weight of three kilos. Easy to distinguish from all other flatfishes by the characteristic oval
shape, the round head and the small snout. Usually the common sole is completely buried into soft bottom at
daytime. At night it searches for small bottom-dwelling organisms on
sandy or muddy bottom. We have seen smaller specimens up to 30 cm long
in the western Baltic Sea and southern Norway. Usually found not deeper
than 150 metre. Commercially fished by trawlers. The nets are pulled deeply through soft
bottoms to get the buried fishes out. This technique destroys all marine
bottom-life and it takes a long time of regeneration until new life can
settle on the sediment. The common sole is highly priced and
over-exploited. |
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